„Flexi Wohnen“ in NÖ

„Wir wollen für Junge leistbaren Wohnraum“

Am Mittwoch wurde das von der Jungen Volkspartei (JVP) Niederösterreich ins Leben gerufene Flexi-Wohnen-Projekt präsentiert und zur Baustellenbesichtigung geladen. In St. Andrä-Wördern wird das erste Gebäude mit den ersten drei Wohnungen nach dem Konzept errichtet werden, das zum Ziel hat „für junge Menschen, die maximal 30 Jahre alt sind, leistbaren Wohnraum zu schaffen“.

Vor ziemlich genau 2,5 Jahren wurde das Projekt „Flexi Wohnen“ geboren: Es handelt sich um eine Wohnform, die flexibel und günstig ist, angedacht für mehrere junge Menschen, die sich Wohn- und Nassräume teilen, aber trotzdem eigene Schlafräumlichkeiten haben. Es soll nicht viel kosten, die wichtigsten Einrichtungsgegenstände haben und das Ein- und Ausziehen ohne großen Aufwand ermöglichen, so die Grundidee. Die Wohnung für drei Personen, die maximal 30 Jahre alt sind, wird vom Land gefördert und jeder Mieter soll einen eigenen Vertrag mit der Gemeinde haben und somit unabhängig von anderen Mietern sein. Die ersten drei Wohnungen befinden sich bereits im Bau, krone.tv konnte sich ein Bild davon machen. 

Thermische Solaranlage und Biogasanschluss
„Die Miete der Wohnung beträgt rund 255 Euro ‚warm‘ pro Person und die Wohnung ist komplett ausgestattet - Barrierefreiheit und zwei Parkplätze sind inkludiert. Beim Bau hier in St. Andrä-Wördern wurde auch auf eine thermische Solaranlage und Biogasanschluss geachtet. Trotzdem gab es nicht nur lobende Worte, sondern wir haben auch Häme dafür kassiert. Trotz Widerstand und Kritik haben wir uns dafür eingesetzt und daran geglaubt. Und damit können wir jetzt jungen Menschen leistbares Wohnen ermöglichen“, präsentierte der Landesobmann der JVP-NÖ, Bernhard Heinreichsberger, am Mittwoch das Projekt.

Auch Bürgermeister Maximilian Titz zeigte sich erfreut, dass er als erste Gemeinde das „Flexi Wohnen“ umsetzen konnte. „Dabei wollen wir den jungen Menschen den Schritt in die eigenen vier Wände erleichtern. Dass bereits alle Wohnungen vergeben sind, zeigt von tollem Zuspruch“, so der Bürgermeister. Ob noch weitere Wohnungen nach diesem Modell gebaut werden, bleibt abzuwarten.

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