03.09.2019 14:08 |

Kritik um Urlaub

Harry: „Nehme Privatjet, um Familie zu schützen“

Die Aufregung um die Privatjet-Flüge von Prinz Harry und seiner Meghan waren in den letzten Wochen groß. Jetzt hat sich der 34-Jährige zum ersten Mal zu den Vorwürfen gemeldet, dass diese Reisen nicht mit dem Umwelt-Engagement der Sussexes zu vereinbaren sei.

Weil der Herzog und die Herzogin von Sussex gemeinsam mit  Baby Archie im August vier mal in nur elf Tagen mit dem Privatjet durch Europa flogen, war die Empörung vieler Royal-Fans groß - nicht zuletzt deshalb, weil Prinz William und Herzogin Kate mit den Kindern in den Urlaub nach Schottland Flüge einer Billig-Airline wählten. 

Zu der Kritik um die Flüge im Privatjet nahm Prinz Harry jetzt zum ersten Mal selbst Stellung. Denn um sein und Meghans neuestes Projekt namens „Travalyst“ vorzustellen, reiste Prinz Harry am Dienstag nach Amsterdam - „im Linienflugzeug“, wie der 34-Jährige klarstellte. Denn: „Ich reise zu 99 Prozent per Linienflugzeug um die Welt“, so Harry in der Rede.

„Wir können es alle besser machen“
Dass er im August per Privatjet unterwegs war, sei schnell erklärt: „Hie und da muss es die Gelegenheit geben, die auf einem einzigen Umstand basiert, um sicherzustellen, dass meine Familie in Sicherheit ist. Es ist wirklich so einfach.“ Aber: „Wir können es alle besser machen“, freute sich der Prinz, sein neues Projekt vorstellen zu können. 

„Travalyst“ sei nämlich eine „globale Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Auswirkungen des Reisens endgültig zu ändern“, teilten die Sussexes auch auf Instagram mit. Ziel des neuen Projekt sei es, das Reisen nachhaltiger zu gestalten sowie den Verbrauchern diesbezüglich umweltfreundlichere Entscheidungen zu ermöglichen. Um das zu verwirklichen, hat sich der 34-Jährige mit großen Namen am Reisemarkt zusammengetan: Booking.com, Skyscanner, Tripadvisor , der Kreditkarten-Anbieter Visa und der chinesische Reiseanbieter Ctrip sind an Bord.

Er sei zwar „kein Tourismus- oder Geschäftsexperte, aber durch meine Reisen habe ich die einzigartige Beziehungen zwischen der Gesellschaft und der Umwelt beobachtet - und ich habe Alarmierendes festgestellt“, so Harry weiter. Daher sei ihm die Idee zu „Travalyst“ gekommen, zwei Jahre habe er an der Ausführung gearbeitet. „Nur, weil der Klimaschutz so ein gewaltiges Unterfangen ist, heißt das nicht, dass wir nicht alle unsere Rolle spielen können“, so Harry.

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl
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