Kein Ende in Sicht

Mäuseplage auf Feldern im Weinviertel hält an

Weiter kein Aufatmen gibt es im Weinviertel in Bezug auf die Mäuseplage auf Feldern. Die Situation sei noch immer „prekär“, auch vereinzelte Niederschläge in den vergangenen beiden Wochen hätten nicht zu einer Besserung geführt, sagte Anton Brandstetter von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich am Dienstag auf Anfrage. Unterdessen sorgen Engerlinge vor allem im Mostviertel für Schäden.

Hauptziel der Mäuse seien aktuell Mais, Kürbisse und Sojabohnen - Kulturen, deren Ernte erst im September beginnt, wie Brandstetter betonte. Überwiegend von den Nagern unterwandert werden weiter insbesondere Felder in den Gemeinden Dürnkrut, Zistersdorf und Jedenspeigen im Bezirk Gänserndorf.

„In Wirklichkeit ist das ganze Weinviertel betroffen“
In den vergangenen Wochen sei es aber auch in anderen Regionen zu einer vermehrten Ausbreitung der Feldmäuse gekommen. „In Wirklichkeit ist das ganze Weinviertel betroffen“, sagte Brandstetter. Um den Schaden einzugrenzen, sei weiterhin ein Wetterumschwung vonnöten.

Keine Entwarnung auch bei Nager-Plage
Keine Entwarnung gebe es hinsichtlich der Nager-Plage für die in der Region ansässigen und besorgten Weinbauern. „Die Trauben werden jetzt weicher, lagern Zucker ein. Sie werden im Lauf der nächsten 14 Tage für die Mäuse immer attraktiver werden.“

Vor allem den Bauern im Mostviertel bereiten aktuell auch die Engerlinge Kopfzerbrechen. Die Käferlarven sorgen im Raum Waidhofen an der Ybbs und im Bezirk Amstetten hauptsächlich im Grünland für Ausfälle. Schützen könne man diese Flächen nur mit dem Einsatz von Pilzgerste. Erste Versuche mit diesem biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel „zeigen Erfolge“, sagte Brandstetter.

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