04.08.2019 19:35 |

Beachvolleyball

Norweger und Kanadierinnen jubeln über Wien-Titel

Die norwegischen Titelverteidiger Anders Mol/Christian Sörum haben sich wie im Vorjahr den Titel beim Beach-Volleyball-Major in Wien gesichert. Die topgesetzten Jungstars triumphierten am Sonntag im Finale gegen die Brasilianer Alison/Alvaro Filho in eindrucksvoller Manier mit 2:0 (11,17). Bei den Damen gewannen die Weltmeisterinnen Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes aus Kanada.

Mol/Sörum, die im Halbfinale die Neuauflage des Vorjahresendspiels gegen die Polen Michal Bryl/Grzegorz Fijalek abermals für sich entschieden hatten, feierten den bereits zehnten Sieg in ihrem 27. gemeinsamen Turnier. Der nächste soll kommende Woche bei der EM in Moskau folgen, wo sie ebenfalls Titelverteidiger sind.

Der Erfolgslauf des Duos dauert schon über ein Jahr. Nach der EM hatten sie im Vorjahr unter anderem die Majors in Gstaad und Wien sowie das World-Tour-Finale gewonnen, heuer halten sie nun schon bei sechsten Titeln. Zuletzt waren sie in Gstaad und in Tokio erfolgreich gewesen, bei der WM Anfang Juli mussten sie sich mit Bronze zufriedengeben. Seither haben die Norweger aber mittlerweile 20 Siege in Serie gefeiert.

„Wir versuchen, auf dem Boden zu bleiben. Im Moment spielen wir aber so, als wären wir nicht von dieser Welt. Es ist verrückt, so viele Turniere zu gewinnen“, meinte Mol nach dem nur im zweiten Satz ausgeglichenen Endspiel im prall gefüllten Stadion auf der Donauinsel und versprach den Fans ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

Olympiasieger und Ex-Weltmeister Alison war mit seinem neuen Partner Alvaro Filho gegen die Übermacht der Norweger machtlos gewesen. Im Semifinale hatten die Brasilianern Phil Dalhausser/Nick Lucena besiegt. Die US-Altmeister unterlagen dann auch noch Bryl/Fijalek im Spiel um Platz drei.

Im Damen-Finale setzten sich Pavan/Humana-Paredes 2:0 (19,16) gegen die Brasilianerinnen Maria Antonelli/Carol durch. Damit gab es auch bei der dritten Austragung des Großturniers in Wien keine brasilianischen Siegerinnen. „Es läuft seit sechs Wochen einfach hervorragend, wir sind sehr glücklich, dass wir es auch hier geschafft haben“, betonte Pavan. Die 1,96-m-Riesin hatte sich am Netz wie auch schon im Achtelfinale gegen das ÖVV-Duo Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig etliche Male als unüberwindbar erwiesen.

Den dritten Platz hatten sich am Samstag die Brasilianerinnen Agatha/Duda gegen ihre Landsfrauen Talita/Taiana Lima gesichert. Das Endspiel war aufgrund eines nahenden Gewitters auf Sonntag verschoben worden, an dem bei Schönwetter alles ungestört über die Bühne ging.

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