Stundenlange Sperre

Kilometerlanger Stau nach Lkw-Brand auf A4

Schweißtreibender Einsatz für die Helfer der Feuerwehr Mittwochmittag auf der Ostautobahn A4: Ein Lkw, der in Fahrtrichtung Budapest unterwegs war, geriet während der Fahrt aus ungeklärter Ursache plötzlich in Brand. Der Lenker brachte das tonnenschwere Fahrzeug auf dem Pannenstreifen zum Stehen. Die Feuerwehr rückte zum Lösch- und Bergungseinsatz an - die Folge auf der Ostautobahn: eine rund sieben Stunden lange Sperre in Fahrtrichtung Ungarn und ein kilometerlanger Stau, der auch das Rote Kreuz auf den Plan rufen sollte ...

Wie die Asfinag mitteilte, geriet der Lkw, der zwei Bagger geladen hatte, kurz nach 12.30 Uhr zwischen Fischamend und Bruck an der Leitha-West in Brand. Rasch waren die Einsatzkräfte an Ort und Stelle und begannen mit den Löscharbeiten. Das Fahrzeug brannte jedoch völlig aus, die Ostautobahn musste nicht zuletzt aufgrund der starken Rauchentwicklung vorübergehend in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Bald konnte die A4 in Fahrtrichtung Wien wieder freigegeben werden, in Fahrtrichtung Ungarn musste man sich allerdings noch gedulden. Eine Umleitung wurde eingerichtet, der Verkehr wurde vorübergehend bei Fischamend abgeleitet, Fahrzeuge, die zwischen Fischamend und der Brandstelle standen, wurden von der Polizei gegen die Fahrtrichtung über die Raststation Göttlesbrunn auf die A4 Richtung Wien umgeleitet. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Kalte Getränke für staugeplagte Autofahrer
Allerdings rückte dennoch das Rote Kreuz aus - und zwar zu einem sogenannten Versorgungseinsatz. Denn immerhin mussten die betroffenen Autofahrer teils mit mehr als eineinhalb Stunden Zeitverlust rechnen. Deshalb schwärmten insgesamt 23 Mitglieder der Rettungsorganisation aus und versorgten die Wartenden mit kalten Getränken, berichtete Sprecherin Sonja Kellner. Ebenso standen sie für etwaige medizinische Notfälle bereit.

Insgesamt knapp sieben Stunden musste die Sperre der Autobahn in Fahrtrichtung Budapest aufrechterhalten werden, ehe die Unfallstelle schließlich geräumt war. Die Bergung des völlig ausgebrannten Wracks werde auf die Nachtstunden verschoben, erklärte Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Der etwa elf Kilometer lange Stau löste sich in der Folge nur langsam auf. 

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