Nach Protesten

Drei Orcas aus russischem „Wal-Gefängnis“ befreit

Befreiung aus dem „Wal-Gefängnis“: Russlands Behörden haben am Donnerstag drei weitere Schwertwale aus winzigen Becken im Osten des Landes entnommen. Die auch als Killerwale bekannten Tiere wurden am Donnerstag in der ostrussischen Hafenstadt Nachodka auf Lastwagen geladen. Das männliche und die beiden weiblichen Wale sollen nun nach Norden transportiert und dort im Ochotskischen Meer freigelassen werden. 

Taucher bereiteten die Schwertwale für den Transport vor. Die Tiere wurden anschließend mit Netzen auf Tragen befördert. Dann wurden sie in Container verladen. Journalisten war es nicht erlaubt, die Verladung aus der Nähe zu beobachten. In der von vielen Medien als "Wal-Gefängnis" bezeichneten Anlage im Südosten Russlands waren insgesamt dutzende Orcas und Belugas gefangen gehalten worden. Sie sollten an Aquarien und Freizeitparks unter anderem in China weiterverkauft werden. Nach einem Aufschrei der Empörung in der russischen Öffentlichkeit und der Intervention von Präsident Wladimir Putin werden die Tiere nun freigelassen. Im vergangenen Monat wurden die ersten beiden Schwertwale und sechs Belugas freigelassen. Umweltschützer kritisierten jedoch, dass dies nicht im Beisein von unabhängigen Beobachtern geschah.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen