Glück für Holland und Roy Makaay: Im Viertelfinale gegen Schweden ging der niederländische Stürmer pinkeln, ohne sich beim Schiedsrichter abzumelden. Das ist laut UEFA-Richtlinien verboten und mit "Gelb" zu ahnden. Makayy kam ohne Strafe davon, die Schweden wittern sogar Beschiss und insgesamt hinterlässt die Angelegenheit einen üblen Geruch...
...denn eine Gelbe Karte für den Stürmer,der im Dienste von Bayern München steht, hätte Folgengehabt. Roy Makaay kassierte in der Verlängerung eine "Gelbe",weil er den Schweden Källstöm auf ruppige Art und Weisezu Fall brachte. Hätte der Schiedsrichter Maakay zuvor schonwegen seiner illegalen Pinkelpause verwarnt, wäre die zweiteKarte nicht einfach Gelb, sondern Gelb-Rot gewesen.
Entscheidender Elfer eigentlich regelwidrig Das wiederum hätte bedeutet, dass für Makaaydas Spiel zu Ende gewesen wäre und er in Folge dessen auchnicht den Penalty zum 4:4 beim 5:4-Elferkrimi hätte erzielenkönnen. Und auch der deutsche Schiedsrichter-Experte EugenStriegel erklärte: "Wer vor der Verlängerung auf dieToilette muss, hat sich abzumelden. Sonst gibts die Gelbe."
Erlaubnis erforderlich Herr Herbert Kolm vom Österreichischen Fußballbundbestätigte diese Regelung: "Wenn ein Fußballer währenddes Spieles oder während Pausen, die nicht in der Kabineabgehalten werden, auf die Toilette muss, muss er sich unbedingtbeim Schiedsrichter abmelden."
Hätte Makaay-Ersatz getroffen? Der strittige Vorfall ereignete sich, nachdem imViertelfinalhit Schweden gegen Holland Roy Makaay den OffensivmannVan der Meyde ersetzte. Makaay war erst wenige Minuten auf demSpielfeld, als der Schiedsrichter die reguläre Spielzeitabpfiff. So weit, so menschlich: Faktum ist aber: Ohne Makaayhätte Dick Advocaat einen anderen Penalty-Schützen nominierenmüssen und wer weiß, ob dieser ebenso genau getroffenhätte wie Makaay...
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