Aufschlag-Gigant Andy Roddick kannte keine Gnade mit dem letzten noch im Bewerb verbliebenen Österreicher im Grand-Slam-Turnier von Wimbledon. Der als Nummer zwei gesetzte US-Amerikaner fertigte den Niederösterreicher Alexander Peya mit 3:6, 6:7 (2/7) und 4:6 ab.
Mit Peya musste sich der letzte von fünfVertretern des ÖTV vom heiligen Wimbledon-Rasen verabschieden.Andy Rocckick machte dem Niederösterreicher kein verfrühtesGeschenk zu seinem 24. Geburtstag am Sonntag, sondern schickteihn mit einer klaren Drei-Satz-Niederlage nach Hause. Wenige Tagezuvor durfte sich Peya noch über seinen ersten Sieg bei einemGrand-Slam-Turnier freuen, als er sich als Lucky Loser gegen denAmerikaner Jeff Salzenstein durchsetzte.
Service kaum lesbar Gegen Andy Roddick leistete Peya vor allem zu Beginnder Partie heftigen Widerstand und kam mit einer starken Rückhandzu Punkten. Die Chance auf einen Satzgewinn war aber zu keinerZeit gegeben. Vor allem Roddicks Service brachte Peya an den Randder Verzweiflung. Peya: "Man konnte die Aufschläge kaum lesen."
Lediglich im zweiten Satz konnte der Österreicherkuzzeitig mithalten, hatte zwei Breakchancen, erreichte das Tie-Breakund verlor es mit 2:7. Der dritte Satz war für Roddick nurnoch Formsache. Das Match endete 6:3, 7:6 (7:2), 6:4.
Auch Koubek und Schett Out Auch Stefan Koubek ist in Wimbledon über Runde2 nicht hinausgekommen: Der Kärntner verlor am Donnerstaggegen den als Nummer sechs gesetzten Spanier Juan Carlos Ferreromit 6:4, 5:7, 7:5, 6:7 und 6:8. Es war ein Match auf Biegen undBrechen, das fast vier Stunden dauerte und bis zum Schluss allesoffen ließ, bis Ferrero mit einem Break das Spiel fürsich entschied. Nach dem wahren Grand Slam-Krimi muss sich Koubeknun aus Wimbledon verabschieden.
Für Babsi Schett kam das Aus schon in Runde1 des Grand Slam-Turniers. Sie unterlag der Slowakin Ludmila Cervanovaam Donnerstag mit 6:3, 4:6, 4:6.
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