24.06.2019 11:47 |

Virales Video

Zum Totlachen: „Löwe“ bei Ausbruch in Zoo gestoppt

Dieser Einsatz hat sogar die Tiere amüsiert: In einem japanischen Zoo haben Mitarbeiter für den Ernstfall geübt und den Ausbruch eines Löwen simuliert. Das Video der Katastrophenübung, wegen der Erdbebengefahr in Japan zwingend notwendig, wurde im Internet binnen kürzester Zeit zum viralen Hit. Zu Recht, denn der „Angriff“ des Mannes im Löwenkostüm ist schlichtweg zum Brüllen komisch.

Ein Nashorn aus Pappmaché, ein Mann im Zebra-Kostüm oder als Affe verkleidet: Notfallübungen von Tierpflegern sorgen in Japan regelmäßig für Schmunzeln. Verkleidete Mitarbeiter müssen dabei den Ernstfall, also entflohene Zootiere, simulieren.

Das Personal folgt bei solchen Übungen einem Drehbuch, das verschiedene Szenarien vorsieht, die es zu absolvieren gilt: Ein Tier ist infolge einer Naturkatastrophe entkommen, ein Tierpfleger bekommt vor Aufregung einen Herzinfarkt und muss von seinen Kollegen notversorgt werden. Am Ende wird das Tier mit einem Betäubungsgewehr niedergestreckt.

Im Tobe Zoo in Ehime auf der Insel Shikoku wurde jetzt bei einer solchen Übung am Wochenende der Ausbruch eines Löwen infolge eines starken Erdbebens simuliert.

Die Rolle des Raubtiers übernahm ein verkleideter Mitarbeiter. Wie auf den Aufnahmen der Übung zu sehen ist, versucht das aus seinem Gehege entkommene Tier, aus dem Zoo zu fliehen. Die Mitarbeiter sind damit beschäftigt, die entsprechenden Maßnahmen zu setzen, um den Löwen wieder einzufangen.

So versuchen die Angestellten etwa, das Tier mit einem mobilen Sperrgitter zurückzudrängen. Durch die Wucht des „Angriffs“ stürzt dabei gar ein Pfleger zu Boden. Mit vereinten Kräften wurde die Raubkatze aber schließlich wieder eingefangen.

Nicht nur im Internet sorgt das Übungsvideo seither bei Millionen von Usern für Heiterkeit. Wie in den Aufnahmen zu sehen ist, verfolgten die echten Löwen in ihrem Gehege die skurrile Aktion mit großer Verwunderung. Anmerkung eines Twitter-Users: „Jetzt haben sie den Löwen ihren Notfallplan im Falle einer Flucht verraten. Nicht sicher, ob das die beste Idee war ...“

Harald Dragan
Harald Dragan
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