08.06.2019 13:30 |

Verordnung in Wels:

Vor Problemdisco ist erste Waffenverbotszone fix

Jetzt ist es amtlich! Rund um die Problemdisco „Feeling“ hat die Polizei die erste Waffenverbotszone in Wels eingeführt. Vorerst beschränkt auf drei Monate. Grund: Es flogen nicht nur unter den Gästen die Fäuste. Im Zuge von Schutzgelderpressungen waren Pistolen und andere Waffen im Spiel.

Jetzt hat auch die Stadt Wels ihre erste Waffenverbotszone. Diese gilt rund um das „Feeling“. „Höchste Zeit“, atmet auch FP-Stadtvize Gerhard Kroiß auf. Zuletzt häuften sich die Probleme.

Krieg der Banden
Neben Massenschlägereien sprach Stadtpolizeikommandant Klaus Hübner auch von einem Bandenkrieg. „Eine Gruppe von Tschetschenen möchte sich den Türsteherbereich krallen und so die Kontrolle über das ,Feeling‘ an sich reißen. Die Geschäftsführung ist auch mit Schutzgelderpressungen konfrontiert“, ließ er die „Krone“ wissen.

Bessere Handhabe für Polizei
Bei einer Schwerpunktkontrolle wurden Schlagringe, Messer, Gaspistolen und andere Gegenstände gefunden.Durch die Waffenverbotszone hat die Exekutive nun mehr Handlungsmöglichkeiten. „Wir dürften grundsätzlich jede Person kontrollieren, ob sie Waffen bei sich trägt“, erklärt Hübner. Wer mit Schuss-, Hieb- und Stichwaffen erwischt wird, muss mit schärferen Strafen bis zu 500 Euro rechnen.

Verbot gilt 3 Monate
Das Verbot ist vorerst auf drei Monate beschränkt. Aus Sicht von Kroiß könnte das ausreichend sein: „Ich hoffe, dass bis dahin ein positives Urteil vom Landesverwaltungsgericht zur Vorverlegung der Sperrstunde auf zwei Uhr vorliegt. Das würde viel zur Beruhigung beitragen!“

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