Staatsanwalt ermittelt

„Nazi“-Posting: Ex-Feuerwehrboss sorgt für Skandal

Bei der Feuerwehr Vorderweißenbach ist Feuer am Dach! Der ehemalige Chef der Florianijünger bezeichnete in der WhatsApp-Gruppe Hitler „als würdiges Geburtstagskind“. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits.

„Ich stehe dazu, dass ich es war. Den Text zu verfassen war aber blöd von mir. Ich bereue es und hoffe, dass ich nicht angeklagt werde“, ließ Karl Mascher gestern die „Krone“ wissen. Der ehemalige Kommandant der Feuerwehr Vorderweißenbach (Bezirk Urfahr-Umgebung) würdigte am 20. April in der auch für Kinder und Jugendliche offenen Whats-App-Gruppe der Florianijünger den Geburtstag Adolf Hitlers.

Keine Aufforderungen zur Löschung
Bedenklich: Auf die Entgleisung ihres Kameraden folgte kein einziger negativer Kommentar oder ein Aufruf zur Löschung des Beitrags. Maschers Nachfolger Manfred Lummerstorfer wollte sich zu dem Skandal auch nicht äußern.

Ortschef meldete Posting der Polizei
Er verweist auf ÖVP-Ortschef Leopold Gartner: „Ich war sprachlos, als ich vom Posting erfuhr. Ich habe umgehend die Polizei eingeschaltet und eine Kommandositzung der Feuerwehr einberufen!“ Bei dieser wurde geheim über die Zukunft Lummerstorfers abgestimmt. Ergebnis: Dem jetzigen Kommandanten wurde einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Ob hingegen Mascher bei der Feuerwehr bleiben darf, ist ungewiss und hängt von der Entscheidung der Staatsanwaltschaft ab.

Mario Zeko
Mario Zeko
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Dienstag, 18. Februar 2020
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