Ermittler belogen

Pensionist (65) täuschte brutalen Raubüberfall vor

Tirol
21.05.2019 14:39
Porträt von krone.at
Von krone.at

Sämtliche Ermittlungen waren umsonst! Nachdem Anfang März ein 65-Jähriger bei der Innsbrucker Kriminalpolizei angezeigt hatte, dass er von vier Männern brutal überfallen worden sei, stellte sich nun heraus, dass der Pensionist die Tat offenbar nur vorgetäuscht hat. Nun wird das vermeintliche Opfer selbst angezeigt!

Er sei am 7. März, gegen 0.45 Uhr, von vier unbekannten Tätern im Bereich des Busbahnhofes angegriffen und beraubt worden. Diese Version gab der 65-Jährige bei der Kriminalpolizei zu Protokoll. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief damals ergebnislos. Nun wurde auch klar, warum.

Alles frei erfunden
„Das vermeintliche Opfer gab nach umfangreichen Ermittlungen und aufgrund der erdrückenden Beweislast zu, den Raub erfunden zu haben“, heißt es vonseiten der Polizei. In Wahrheit sei er selbst über den Randstein gestolpert und zu Sturz gekommen.

Pensionist wurde angezeigt
Den Grund für die falschen Aussagen konnte oder wollte der Pensionist nicht nennen. Nun droht ihm eine saftige Strafe. „Er wird wegen dem Vortäuschen einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt“, betonen die Ermittler.

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