19.05.2019 13:37 |

Ibiza-Affäre

Politisches Beben vereinte Millionen vor Fernseher

Es war ein politisches Beben, das Österreich am Wochenende erfasst hat, das Ende einer Regierung und der Startschuss für Neuwahlen. Doch es zeigte gleichzeitig auch das Interesse der Bevölkerung am Geschehen in der heimischen Politik, und vereinte Millionen vor den Fernsehgeräten. Den heimischen TV-Sender bescherte das Millionenreichweiten.

Im ORF betrug der weiteste Seherkreis der stundenlangen Berichterstattung 3,6 Millionen - somit waren 47 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung zumindest bei einer der Sendungen kurz dabei. Die Rede von Bundeskanzler Sebastian Kurz sollten im ORF über zwei Millionen Menschen verfolgen.

911.000 verfolgten Straches Rücktritt
Die „ZIB 1“ in ORF 2 hatte 1,898 Millionen Zusehern, dies sei die höchste Reichweite seit 2007, schrieb der ORF am Sonntag in einer Aussendung. Der Marktanteil betrug 68 Prozent in der Gesamtzielgruppe ab zwölf Jahren, war aber auch bei den „Jungen“ hoch (63 Prozent 12-49 Jahre, 65 Prozent 12-29 Jahre). 
Die „ZiB Spezial“ mit Armin Wolf um 20.15 Uhr erreichte 1,411 Millionen Zuschauer und 47 Prozent Marktanteil. Auch der „Runde Tisch“ im Anschluss hatte mit 1,088 Millionen Sehern (36 Prozent Marktanteil) noch ein Millionenpublikum. Bis zu 911.000 waren beim Rücktrittsstatement von Heinz-Christian Strache dabei.

Puls 4 hatte einen weitesten Seherkreis von 1,1 Millionen, die meistgenutzte Stunde war am Samstag der Zeitraum zwischen 17 und 18 Uhr mit einem Marktanteil von zehn Prozent in der Gesamtzielgruppe (12-49 Jahre). Spitzenwert der gesamten Sonder-Strecke waren 112.800 Zuschauer, teilte die Sendergruppe am Sonntag mit.

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