Mo, 22. April 2019
12.04.2019 13:46

Tausende Anrufe

Ansturm auf das neue steirische Gesundheitstelefon

Mit so einem Ansturm haben die Verantwortlichen nicht gerechnet: In der ersten Woche haben bereits mehr als 2000 Personen beim neuen Gesundheitstelefon 1450 angerufen. Teilweise gab es längere Wartezeiten. Nun wird die Zahl der Disponenten beim Roten Kreuz erhöht.

Seit 1. April ist das neue Gesundheitstelefon freigeschaltet: Rund um die Uhr stehen diplomierte Krankenpfleger des Roten Kreuzes bei gesundheitlichen Beschwerden zur Verfügung. Anhand eines standardisierten Fragesystems ergründen sie vor allem, ob ein Bereitschaftsarzt zu einer Visite zum Patienten geschickt werden muss oder ob ein Arztbesuch am nächsten Tag ausreichend ist. Die normale Notrufnummer 144 gibt es natürlich weiterhin.

Nun liegt eine erste Bilanz vor: In der ersten Woche wurden bereits mehr als 2000 Anrufe entgegengenommen. Zum Vergleich: In Niederösterreich, wo das Gesundheitstelefon bereits seit mehr als zwei Jahren im Einsatz ist, waren es etwa 1700 Anrufe pro Monat im ersten Jahr. Die meisten Steirer rufen am späteren Nachmittag bzw. früheren Abend an, selbst wenn ihre Symptome schon länger bestehen. In diesen Spitzenzeiten kam es daher zu längeren Wartzeiten. 

„Technische Probleme umgehend gelöst“
„Die Startschwierigkeiten, wie beispielsweise in manchen Fällen lange Wartezeiten in der Tonband-Schleife, wurden als technische Probleme identifiziert und konnten umgehend gelöst werden. Die maximale Wartezeit am Telefon soll nun drei Minuten zu Spitzenzeiten nicht mehr überschreiten“, hieß es am Freitag vom Gesundheitsfonds. „Sollte ein Rückruf erforderlich sein, weil auf allen Leitungen Beratungsgespräche laufen, werden auch diese - nach Dringlichkeit, die mit Stichworten hinterlegt ist - abgearbeitet.“

Bereits im Vorfeld wurden zur Sicherheit statt der geplanten drei bereits fünf Arbeitsplätze eingerichtet, für die Zukunft wurden jetzt zwei weitere Lizenzen beauftragt. Zusätzlich werden am Wochenende mehr Disponenten im Einsatz sein.

70 Prozent der Bereitschaftsdienste besetzt
Parallel zum Gesundheitstelefon startete auch das neue (freiwillige) Bereitschaftsmodell für Ärzte. In einigen der 24 neuen Sprengeln gibt es aber noch größere Lücken. Laut Gesundheitsfonds wurden dennoch in der ersten Woche 70 Prozent der Dienste besetzt.

Die Bilanz der ersten Woche: Ärztinnen und Ärzte wurden steiermarkweit zu 247 Visiten, davon zu zehn Notfällen, gerufen. In der Region Weststeiermark (Leibnitz 21, Deutschlandsberg 18, Voitsberg 16 und Wildon 25) waren die meisten Einsätze zu verzeichnen. 

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