Erstmals in der CL?

Rose-Nachfolge: Salzburgs Suche auf schmalem Grat

Die doppelte Direkt-Chance auf die Königsklasse ist dahin: Ajax holte Mittwoch gegen Juve ein 1:1, Holland überholte Österreich in der UEFA-Fünfjahreswertung. Nur der Meister der aktuellen Saison darf mit dem möglichen Champions League-Fixticket rechnen. Der Liga-König der nächsten Spielzeit muss aufgrund von Österreichs Rang zwölf in der Fünfjahreswertung leider wieder durch die harten Quali-Mühlen wandern. Immerhin braucht er nicht wie 2017/18 schon in der zweiten oder wie heuer in der dritten Runde einzusteigen, sondern macht das im Play-off (Runde vier).

Ändert nichts daran, dass die Bullen 2019/20 sehr wahrscheinlich erstmals in der Liga der Stars aufschlagen. In der in jeder Hinsicht viel auf dem Spiel steht. Kapitän Ulmer und Co. werden als „Frischlinge“ ein gutes Bild abgeben wollen. Was für einen rot-weiß-roten Meister in der Königsklasse ein von Natur aus schwieriges Unterfangen ist. Salzburg wird noch dazu mit einem veränderten Kader antreten. Nach dem Abgang von Marco Rose vor allem mit neuem Cheftrainer!

Champions League-Teilnahme, Red Bull spezifische Spielweise, erfahren und dennoch jung, gewinnender Charakter, medientauglich: Das Anforderungsprofil für den neuen Boss an der Seitenoutlinie engt das Kandidatenfeld ein. Womit „Defensiv-Prediger“, wie es Giovanni Trapattoni einst war, eben so wenig in Frage kommen wie wohl der 58 Jahre alte Marcel Koller und auch Peter Stöger (53).

In Europa gibt’s auf den ersten Blick nur gut eine Handvoll Typen, die den Anforderungen entsprechen. Fehltritte im nahenden „goldenen Herbst“ wären doppelt und dreifach bitter. Die Suche nach dem Richtigen findet für Sportboss Christoph Freund auf einem ganz schmalen Grat statt.

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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Mittwoch, 20. Oktober 2021
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