Projekt auf Schiene:

Initialzündung für Digitalfunk bei Einsatzkräften

Bund und Land sind sich schon lange einig: Rotes Kreuz, Polizei, Feuerwehr, Wasserrettung und Co. müssen künftig auf einer „Wellenlänge“ und digital miteinander kommunizieren. Nun wird das Projekt ernsthaft in Angriff genommen. 

Spätestens im Sommer 2020 soll das System „BOS“ (Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) auch flächendeckend in ganz Oberösterreich ausgebaut sein. Bis dahin müssen dazu auch alle 360 Funkstandorte errichtet sein. Morgen, Montag, erfolgt die Initialzündung für diese große Aufgabe.

Thema in Landesregierungs-Sitzung
In der Sitzung der Landesregierung soll die Geräte-Anschaffung auf Schiene gebracht werden. In dieser ersten Ausbaustufe müssen 1543 Handfunkgeräte, 465 Mobilfunk-Apparate sowie 16 Fix-Stationen angekauft werden. Kosten: 790.000 Euro. Aus dem Projekt „BOS-Funk“ fließen dafür 235.000 Euro. Die restlichen Gelder muss das Gesundheitsressort von LH-Vize ChristineHaberlander (ÖVP) zuschießen.

Länderübergreifendes System
Rot-Kreuz-Landesgeschäftsleiter ThomasMärzinger hofft auf Einigkeit der Regierungsmitglieder. „Wir rücken im Jahr 570.000-mal mit unseren Fahrzeugen aus. Auch wenn das analoge System gut ist, haben wir das Problem, Funkkreise zu schließen. Ein System für alle Blaulichtorganisationen bringt sehr viele Vorteile. So können wir uns mit Kollegen aus Bayern und Tschechien austauschen!“

Absolut abhörsicher
Weiters spricht für das neue System auch die kristallklare Klangqualität. Und die Frequenz ist absolut abhörsicher.

Mario Zeko
Mario Zeko
 krone.at
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