19.03.2019 18:30 |

Elektrisch unterwegs

Neuer Gratis-Shuttelbus bringt Gäste zum Donauturm

Der Donauturm kann durchaus als eines der Wiener Wahrzeichen gelten - die öffentliche Anbindung ist allerdings nicht allzu optimal. Deshalb wird nun ein Shuttle-Service eingerichtet. Ein E-Bus bringt Besucher ab April kostenlos von der U-Bahn zum 252 Meter hohen Bauwerk. Dessen Umbau ist nun abgeschlossen, die offizielle Eröffnung fand am frühen Dienstagabend statt.

Mehr als ein Jahr lang wurde der 1964 erbaute Monolith im Donaupark auf Vordermann gebracht bzw. das dortige Gastro-Angebot erweitert. Das bekannte Drehrestaurant, die Aussichtsplattform und das Cafe wurden bereits im vergangenen Jahr nach einer Runderneuerung wiedereröffnet. Mitte Februar eröffnete schließlich auch das neue „Donaubräu“ seine Pforten.

Über zehn Millionen Euro investiert
Das Bierlokal am Fuße des Turms - vor allem dessen großer Gastgarten - hatte im Vorfeld für Aufregung unter manchen Anrainern, Behördenverfahren und bautechnische Verzögerungen für eine verspätete Eröffnung gesorgt. Kulinarisch setzt man dort auf heimische Küche, wobei das Grillhendl das „Signature Dish“ sein werde, wie es Eigentümervertreter Paul Blaguss ausdrückte. Sein Unternehmen hatte den Betonriesen 2015 von der Bank Austria gekauft. Über zehn Millionen Euro - und damit doch um einiges mehr als die ursprünglich veranschlagten 8,5 Millionen Euro - hat man in die Arbeiten investiert.

20 Personen passen in ein Fahrzeug
Damit der Turm, der 17.600 Tonnen auf die Waage bringt, künftig leichter für Besucher zu erreichen ist, gibt es ab 1. April ein kostenloses E-Bus-Shuttle. Dieses wird von den U-Bahn-Stationen Alte Donau (U1) und Neue Donau (U6) im 15-Minuten-Takt unterwegs sein, kündigte Blaguss an. Die Fahrt wird fünf Minuten dauern, bis zu 20 Personen passen in ein Fahrzeug. Bis dato ist das höchste Bauwerk Österreichs am besten mit der Buslinie 20A zu erreichen.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) beehrte die Eröffnung ebenso wie Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und Dompfarrer Toni Faber. Mit vereinter Kraft erledigte man nach Gruß- bzw. Segnungsworten professionell das obligatorische Durchschneiden des Bandes.

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