Do, 21. März 2019
15.03.2019 18:15

Deponie enttarnt

Steirische Polizeidrohnen flogen erste Erfolge ein

Auf Zukunftsmission in der Weststeiermark: Seit 1. März ist die steirische Polizei mit zwei Drohnen und acht ausgebildeten Piloten ausgestattet, die bei bereits zwei Einsätzen Erfolge verzeichneten. Innenminister Herbert Kickl war am Freitag bei einer Vorführung dabei und lobte das Projekt: „Das Einsatzspektrum ist groß, die Drohnen sind schnell und kostengünstig.“

Freiland bei Deutschlandsberg zählt im Normalfall nicht einmal 200 Einwohner – am Freitag wurde die Zahl der Anwesenden aber mit einem Schlag beinahe verdoppelt. Neben der ranghohen steirischen Exekutive um Landespolizeidirektor Gerald Ortner schaute auch Innenminister Herbert Kickl beim Übungstag der steirischen Drohnenpiloten vorbei.

Einer der Piloten heißt Wolfgang Hellinger: „Wir hatten eine Woche Intensivkurs - inklusive Prüfung. Wie viele Stunden ich die Drohne bisher in der Luft gehabt habe, kann ich aber nicht sagen. Ich bin eigentlich Hundeführer, habe dort aber auch einige Einsätze mit Drohnen dokumentiert. Daher ist das Interesse schon da gewesen“, so Hellinger, der sich im Betrieb genau an die Vorgaben halten muss. „Die maximale Flughöhe beträgt 150 Meter, und wir müssen auf Sicht fliegen.“

Illegale Mülldeponie ausgehoben
Erste Erfolge hat die neue Drohnen-Einheit schon „eingeflogen“: In der Region um St. Stefan im Rosental wurde eine illegale Mülldeponie ausgehoben, und auch bei einem Brand in Birkfeld kam die Drohne zum Einsatz.

Für Kickl und Ortner sind die Drohnen eine ideale Ergänzung zu den Hubschraubern, das Einsatzgebiet ist vielfältig: Von Suchaktionen über Verkehrsunfälle, bis hin zu Bränden oder Lawinenunglücke sollen die Drohnen, die noch ohne Wärmebildkamera ausgestattet sind, eingesetzt werden.

Alexander Petritsch
Alexander Petritsch

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