07.03.2019 07:00 |

„Krone“-Interview

Dido: „Wurde in Wien von Kätzchen attackiert“

Mit Songs wie „Thank You“, „Here With Me“ oder der Eminem-Kooperation „Stan“ wurde Dido rund ums Millennium zu einem der größten Popstars der Welt. In den letzten eineinhalb Dekaden zog sich die sympathische Britin vornehmlich aus dem Livegeschäft zurück und konzentrierte sich auf ihre kleine Familie. Mit dem brandneuen Album „Still On My Mind“ geht sie nun aber auf große Tour inkl. Wien-Termin. Wir fragten im Interview genauer nach, was denn in den letzten Jahren so alles passierte.

„Krone“: Dido, mit deinem neuen Album „Still On My Mind“ gehst du heuer das erste Mal nach 15 Jahren wieder auf große Tour. Man kann das alles durchaus ein Comeback nennen. Gab es einen speziellen Moment, der dazu geführt hat?
Dido:
Nein. (lacht) Wie alles in meinem Leben ist das einfach so passiert. Ich hatte nach dem letzten Album keine Plattenfirma mehr und bin etwas aus den gängigen Normen abgedriftet. Ich wollte einfach Musik machen und schauen, was so passiert. Es gab keinen großen Plan für ein ganzes Album. Vor ein paar Jahren spazierte ich durch die Gegend und dachte mir, dass wenn ich ein Album mache, dann wieder gemeinsam mit meinem Bruder Rollo. Als ich als Musikerin anfing passierte alles nur deshalb, weil ich mit meinem Bruder abhing. Ich liebe diese Ungezwungenheit. So bin ich die Sache auch dieses Mal wieder angegangen. Als er meine Songs hörte, war er ganz aufgeregt und diese Aufregung schwappte dann zurück. Wenn jemand dein Material mag, motiviert das natürlich wieder ungemein.

Nachdem quasi niemand, nicht mal deine Fans, ein Album von dir erwartet haben, gab dir die Arbeit daran aber auch eine gewisse Freiheit.
Absolut, es gab keinen Druck und keine Erwartungen. Ich habe einfach normal gelebt und daneben Songs geschrieben. Ich hatte hier aber fast dasselbe Gefühl wie damals, als wir „No Angel“ gemacht haben, weil auch damals keiner etwas von mir erwartet hat. Mehr als 20 Jahre später bin ich natürlich selbstsicherer und die Aufnahmen waren etwas einfacher. Ich habe wieder meine ganze Kraft in das Album gesteckt, aber es ist tatsächlich leichter an Songs zu arbeiten, wenn du nicht mal ganz damit rechnest, dass die Leute sie hören würden. Diesen Vorteil hatte ich damals - heute nicht mehr.

Was ist denn abseits deiner familiären Bande so speziell an deiner Zusammenarbeit mit deinem Bruder Rollo? Bei Geschwistern kann eine Arbeitsbeziehung schnell furchtbar enden…
Wir kommen einfach gut miteinander aus, auch wenn wir sehr unterschiedlich sind. Er ist eine sehr ruhige Person und gerne daheim. Ich reise gerne und freue mich auf Abenteuer. Er ist sechs Jahre älter als ich, aber wir waren uns immer schon sehr nahe. Wir haben beide sehr unterschiedliche Talente und Stärken und haben das gegenseitig stets hoch respektiert. Gemeinsam sind wir ein musikalisches Gehirn. Wir können einen Song in einer Minute fertigstellen, weil wir uns quasi blind verstehen, wenn es um Musik und Produktion geht. Ich hinterfrage das gar nicht wirklich und mag ihn einfach. Er ist verdammt lustig, hat immer ein Lächeln auf den Lippen und steigert die Stimmung in seiner ganzen Umgebung. Einfach ein liebevoller Mensch.

Ganz am Anfang deiner Karriere, hat er noch mehr oder weniger augenzwinkernd gesagt, es gäbe Millionen bessere Sängerinnen als dich. War dieser „Tritt“ für deine Motivation notwendig?
Er war damals nicht so nett, das stimmt. (lacht) Es war einfach sehr motivierend. Ich hatte damals einen guten Job und hing einfach im Studio mit ihm ab, als er für Faithless arbeitete. Ich wollte da unbedingt mitsingen und er hielt mich länger hin, aber ließ mich dann doch ran. Andere DJs in England fragten dann, wer da singen würde und er meinte, dass es seine Schwester wäre. Sie wollten mich haben und da hat er realisiert, dass da doch etwas drin wäre.

Bist du dadurch auch selbstsicherer geworden? Konntest du deine eigene Stimme besser schätzen?
Definitiv. Es macht aber prinzipiell immer Spaß, wenn man sich selbst beweist und den anderen zeigt, was man draufhat. Ich hatte schon immer das Ziel all jenen zu zeigen, was ich kann, die an mir zweifelten. Es hat sich auf jeden Fall gut angefühlt, als ich ihn Lügen strafte. (lacht)

Du arbeitest prinzipiell gerne mit einem kleinen Zirkel von Leuten zusammen, denen du vertraust und die du lange kennst. Ist dir das besonders wichtig?
Es geht eher darum, dass ich mit Leuten zusammenarbeite, die ich mag. Ich bin sicher nicht kompliziert im Umgang, aber auf diesem Album waren wir nur ein Dreierteam. Ich, mein Bruder und ein Freund von mir namens Ryan, der mir beim Songschreiben half. Er hat den Prozess begonnen. Zwei Typen namens Dean und Rick waren auch noch dabei. Es ging definitiv darum, Familie und Freunde daran zu beteiligen.

Das Resultat nennt sich „Still On My Mind“ und ist eine schöne Mischung aus zeitgemäßem Elektrosound und einem klassischen Dido-Album. War es dir wichtig, diese beiden Welten klanglich zu vereinen?
Ich wollte gar nicht wirklich modern klingen, das hat sich dann wohl einfach so ergeben. Ich hörte und höre immer sehr viel Musik und das fließt in den eigenen Sound hinein. Ich wollte einfach so klingen, wie ich heute bin und wie es zu mir passt. Es sollte mir emotional etwas bedeuten, aber mehr denke ich gar nicht darüber nach. Wenn man zu viel plant, dann ignoriert man oft etwas wirklich Gutes, nur weil es nicht im Ursprungsplan vorkommt. Viele Songs schreiben und produzieren sich quasi selbst, da muss man dann nur noch dranbleiben.

Dass du das Planen per se nicht wirklich schätzt, hast du immer wieder betont. Aber kann man als Mutter eines Siebenjährigen noch so unbedarft durch das Leben gehen?
Es kommt darauf an. Es geht da aber auch eher um langfristige Pläne. Warum sollte man die machen, du weißt ja ohnehin nicht, wie dein Leben in mehreren Jahren aussehen wird? Ich bin einfach nicht gut darin, vorzudenken. Das ist der Part meines Mannes. Ich bin gut darin, im Moment zu leben. Wir beide zusammen machen das für den kleine Stanley sicher gut. (lacht)

Beruft sich der Albumtitel auf deine Fans? Dass du sie nicht vergessen hat in den Jahren deiner Abwesenheit?
Absolut richtig. Es geht auch um die Musik selbst und darum, dass ich immer noch etwas zu sagen habe. Ich konnte nicht einfach verschwinden, ohne dass ich an die Menschen und die Musik denke. Es ist wie früher, nur ein paar Jahre später.

Es gibt sehr emotionale Momente wie in „Hurricanes“, starke Balladen wie „Give It Up“ oder auch eher Beschwingteres wie bei „Take You Home“. Sind diese unterschiedlichen Songs eine Reflexion deiner selbst und deiner verschiedenen Stimmungen?
Das ist durchaus möglich. Das Album ist eigentlich sehr positiv, vor allem verglichen mit den letzten beiden. Es reflektiert sehr stark die Dinge, die ich in den letzten Jahren gemacht habe. Natürlich ist das Album sehr persönlich und präsentiert in erster Linie mich selbst, aber auch das habe ich nicht bewusst so geplant. Dass das Album eher positiv und fröhlich geriet, ist passiert.

Die Songs sind aber allesamt persönlich und autobiografisch?
Entweder das, oder es geht um etwas, in das ich mich hineinversetzen kann. Mein Bruder hat auch Texte für das Album geschrieben, die sind natürlich nicht direkt mit mir zu konnotieren. Außerdem habe ich die halben Songs vor zehn Jahren geschrieben und die andere Hälfte vor etwa sechs Jahren. Ich bin mit den Songs in meinem Kopf gereist und habe sie immer wieder adaptiert und verändert.

In sechs bis zehn Jahren wirst auch du dich als Person verändert haben. Wohl ebensolche Veränderungen wird den Songs widerfahren sein.
Korrekt. Ich habe immer Texte, die ich umschreibe oder die auch ihre Bedeutung verändern. Die Relevanz der Inhalte ändert sich und da muss man dann mit der Zeit gehen, auch wenn die Basis immer dieselbe ist. Wenn ich schreibe, muss ich am Piano oder der Gitarre sitzen, denn dann sprudeln die Ideen. Ich muss mich aber schon in diese Lage versetzen. Ich bin keine dieser Personen, die einfach spazieren geht und dann einen genialen Einfall hat. Der Titeltrack entstand fast so, aber auch da musste ich dann konzentriert sein. Manchmal hilft auch Autofahren. Prinzipiell muss ich aber konzentriert sein und bin keiner dieser Menschen, denen alles zufliegt. Ich schreibe auch viel Müll, den ich dann rausschneide und verändere. Es ist immer ein hin und her, bis ein Text am Ende komplett ist.

Entwickeln sich deine Texte manchmal auch mit den Melodien? Dass dir direkt der Sound zu einem Text verhilft?
Das kommt immer wieder vor. Beim Song „White Flag“ vor gut 16 Jahren hatte ich zuerst den Refrain geschrieben und erst sechs Monate später fielen mir mit dem Vers die richtigen Worte dazu ein. Ich kann mich noch gut an meinen Nachbarn über mir erinnern, der sich vor Jubel kaum mehr einkriegte, als ich den Song fertigstellte. Nach einem halben Jahr des Probierens hatte er die Nase von dem halben Konstrukt wohl schon gestrichen voll. (lacht) Manchmal ist es wirklich hart, die Texte zur Melodie anzupassen.

Du schließt das Album mit dem Song „Have To Stay“ ab, der sich direkt um das Muttersein und das Leben mit deinem Sohn dreht. Ist das für dich das Maximum an persönlich sein, dass du für die Außenwelt gewährst?
Es ist für mich okay, meine Gefühle mit den Leuten zu teilen. Ich war nie der Fan davon, Songs zu schreiben, die eigentlich nichts aussagen. Ich rede gerne über mich und weniger gerne über andere, weil mich das nichts angeht. Beim Songwriting hast du so viel Freiheit. Du kannst einfach deine ganze Gefühlswelt und all deine Gedanken reinlegen und niemand hindert dich daran, weil es persönlich ist. „Have To Stay“ ist sehr persönlich, wie es mir geht, eine Mutter zu sein. Es geht natürlich um die bedingungslose Liebe, aber wie all meine Songs ist nicht immer alles rosarot, sondern es steckt auch eine kleine Portion Traurigkeit darin.

Denkst du beim Schreiben solcher Songs eigentlich daran, wie dein Sohn Stanley sie einmal aufnimmt, wenn er ins Teenageralter kommt?
(lacht) Nicht wirklich, erwischt. Wahrscheinlich sollte ich. Derzeit ist er sehr stolz auf mich und liebt diese Songs. Stanley liebt Musik, das war immer schon so. Er hört und spielt sie selber gerne. Solange er Musik hört, ist er glücklich und bei uns ist ja auch immer irgendjemand daheim, der ein Instrument in der Hand hat und damit experimentiert. Ich hoffe, dass er in seinen Teen-Jahren daran zurückdenkt und die glücklichen Zeiten seiner Kindheit vor Augen hat, wenn ihn die Pubertät schwierig macht. (lacht)

Dein Sohn und die Familie waren auch einer der Hauptgründe, warum du in den letzten Jahren nie getourt bist. Ist es jetzt, wo er im Sommer auf seinen achten Geburtstag zugeht, Zeit geworden, wieder durchzustarten?
Ich denke schon. Als Stanley auf die Welt kam, wäre es einfach der falsche Zeitpunkt gewesen. Ich bekam kaum Schlaf, es war immer was zu tun und ich wollte für ihn da sein. Bevor er auf die Welt kam, hatte ich eine etwas romantische Vorstellung von all dem. Ich würde ihn einfach im Bus mitnehmen und auf die Bühnenseite setzen, während ich ein paar Songs singe. Es war schnell klar, dass die Realität anders abläuft. (lacht) Sobald er auf der Welt war, schaffte ich es noch nicht einmal wirklich, einkaufen zu gehen. Es gibt schon Leute, die das hinkriegen, aber ich bin keine davon. Heute ist er alt genug, um etwas selbstständig zu sein und das Ganze genießen zu können. Er kennt mich nur singend, musizierend und schreibend. Seit seiner Geburt. Ob ich jetzt daheim singe oder vor der ganzen Welt, ist für ihn kein großer Unterschied. Für ihn ist eine Tour jetzt wohl normal.

Wenn du aber vor Tausenden Menschen auftrittst, wird das auch auf ihn eine andere Wirkung haben, als ein Einschlaflied.
Das ist mir bewusst, das wird spannend. Es wird auch für mich emotional, wenn er mich das erste Mal so sieht. Ich bin gespannt, was er dann zu mir sagt. Kinder sind bekanntlich sehr ehrlich und er wird mich nicht schonen. (lacht)

Bei Künstlerinnen wie dir und Adele sieht man auch gut die Veränderungen im Musikgeschäft. Heute können es sich Künstlerinnen leisten, bei ihren Kindern zu sein und Pause zu machen. Das war früher alles andere als selbstverständlich.
Das war damals nicht möglich. Man muss auch sagen, dass es früher vielleicht eine Handvoll Künstlerinnen gab, die das Popgeschäft definierten. Heute hast du so viele Künstler und so viel gute Musik, dass es vielen gar nicht einmal auffällt, wenn du dich eine Zeitlang aus dem Spiel nimmst. Man ist heute Teil einer riesengroßen Industrie.

15 Jahre ohne Tour sind aber eine wirklich lange Zeit. Bist du im Hinblick auf die Konzerte nervös, aufgeregt oder gar verunsichert?
Es begann mit unheimlich viel Nervosität, ich hatte so viele Gedanken in meinem Kopf. Dann war ich aufgeregt und seit ich probe, will ich am liebsten sofort auf die Bühne. Ich hatte fast vergessen, wie viel Spaß das macht und habe auch das Glück, dass meine Band aus lauter Freunden besteht. Für mich ist mein Leben gerade am Höhepunkt. Ich mache das Album mit Freunden, bin auf Tour mit Freunden und die Menschen machen sich die Mühe, meine Konzerte zu besuchen. Das ist etwas ganz Spezielles, etwas Magisches. Im Musikbusiness gibt es so viele Geschichten über Neid und Missgunst, das ist mir völlig unbekannt. Ich habe mir in diesem Geschäft so viele gute Freunde gemacht, hatte wirklich immer eine schöne Zeit. Auch die Plattenfirma früher war immer fair zu mir und es Fans, die mich meine ganze Karriere lang verfolgen. Ich könnte nicht glücklicher sein. Es geht mir immer um die Menschen, vor allem in der Zusammenarbeit. Ich muss die Menschen mögen.

Hast du ein bestimmtes Gefühl, eine Art eigenen geschärften Sinn dafür, die richtigen Leute um dich zu scharen?
Ja, das würde ich so behaupten. Es gab schon Zeiten, wo ich Songwritingpartner hatte, mit denen es nicht geklappt hat. Das kommt vor, manchmal stellt sich das richtige Gefühl nicht ein, aber im Laufe der Zeit merkst du genau, mit wem etwas flüssig funktioniert.

Wie kann man sich eine Liveshow anno 2019 von dir vorstellen? Natürlich mit all den großen Hits von früher und den neuen Songs inkludiert.
Es wird viel getanzt! Nein, Scherz, natürlich nicht. Erwartet von mir keine Revue. (lacht) Es wird eine Mischung aus alten und neuen Songs werden. Dinge, die man gut kennt und welche, die man weniger gut kennt. Es werden Songs von allen Alben vorkommen. Hauptsache, wir haben Spaß. Darum geht es mir in erster Linie. Ich liebe es, unterwegs zu sein. Vor allem dann, wenn die Leute, die mit dabei sind, gleich ticken wie ich.

Ein interessanter Punkt: Du hast in vielen Interviews immer betont, Songs der beiden letzten Alben „Safe Trip Home“ (2008) und „Girl Who Got Away“ (2013) wären nicht livetauglich gewesen.
Stimmt. Das ist insofern auch verrückt, als dass meine Intention mit „Still On My Mind“ immer war, diese Songs auch auf die Bühne zu bringen. Ich war damals nicht ganz bereit für diese Songs, das ist heute anders.

„Safe Trip Home“ behandelte hauptsächlich den tragischen Tod deines geliebten Vaters. Kannst du mehr als eine Dekade später nun mit genügend Abstand vor Publikum darüber singen?
Es ist auf jeden Fall leichter, aber man wird es sehen, wenn ich wirklich auf der Bühne bin. Die Songs handelten fast alle von meinem Vater. Ich habe sie so unmittelbar geschrieben, sie waren damals wahnsinnig frisch mit seinem Tod verbunden. Wenn ich sie live singe, dann fühle ich diese Songs wirklich. „Grafton Street“ ist wahrscheinlich einer meiner absoluten Lieblingssongs, die ich je geschrieben habe und ihn dann live zu performen und an meinen Vater zu denken, wird bestimmt sehr speziell. Mittlerweile sind es 13 Jahre, seit er verstarb und die Songs sind heute mehr eine liebevolle Erinnerung, als ein rohes Mahnmal für das Negative, wie es damals war.

Heuer sind es genau 20 Jahre, seit du mit „No Angel“ deinen großen Durchbruch geschafft hast. Wie hast du dich seither persönlich und künstlerisch verändert bzw. entwickelt?
Ich bin vor allem im Sinne meiner Stimme wesentlich selbstsicherer. Auf dem Album steckt so viel von mir, auch die Produktion trägt meine Note. Wenn ich etwas mochte, dann ist es so passiert und wurde so entwickelt. Ansonsten hat sich wenig geändert. Ich schreibe Songs immer noch gleich, bin selbst der gleiche Typ Mensch und von denselben Menschen umgehen wie damals. Das ist in einer so schnelllebigen Zeit wie der heutigen nicht selbstverständlich und dafür bin ich dankbar. Nur wenige Leute arbeiten 25 Jahre mit denselben Menschen zusammen. Auch Leute, die in anderen Firmen arbeiten, sind in gewisser Weise noch immer Teil von mir und meinem Team. Das Gefühl, das mich momentan am besten beschreibt, ist glücklich. Allein schon, dass ich das alles nach so langer Zeit abseits der Bühne machen darf und dabei noch so viel Spaß verspüre, ist unbezahlbar. Es gäbe auch gar keinen anderen Grund, denn ohne Spaß hätte das alles keinen Sinn.

Es sind auch ziemlich genau 15 Jahre, seit du das letzte Mal in Wien aufgetreten bist. Damals im ehrwürdigen Ambiente des Schloss Schönbrunn. Was verbindest du mit dieser Stadt?
Zwei Dinge. Erstens war Wien die allererste Stadt, die ich nach dem Ende meiner Schulzeit besuchte. Es war auch die erste Stadt, in die ich alleine, ganz ohne Begleitung, aufbrach. Ich lief viel durch die Gegend und es war atemberaubend, wie schön es hier war. Damals habe ich auch ein paar Freunde gewonnen. Die zweite Geschichte ist etwas skurriler, denn ich wurde von süßen Kätzchen attackiert. (lacht) Wir waren in einer Wohnung und plötzlich gingen alle aus dem Zimmer. Ich blieb da alleine drinnen und hörte mir auf einer Anlage gerade ein Album an, als plötzlich die drei Wohnungskätzchen auf mich lossprangen und mich attackierten. Keiner hat mir das damals geglaubt! Sie haben alle nur über mich gelacht, weil sie so süß wären. Ich weiß es aber besser. Im Endeffekt habe ich den Angriff der Kätzchen zum Glück überlebt.

Mit ihrem neuen Album „Still On My Mind“ und allen großen Hits der Vergangenheit kommt Dido am 11. Mai endlich wieder zu uns - in die Wiener Stadthalle F. Karten für das Event erhalten Sie unter www.oeticket.com

Robert Fröwein
Robert Fröwein
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