05.03.2019 17:52 |

Flughäfen und Bahnhof

Terror-Alarm: Drei Briefbomben in London gefunden

In der englischen Hauptstadt London sind am Dienstag an verschiedenen Orten mehrere kleine Briefbomben entdeckt worden. Die Anti-Terror-Einheit ermittelt. In der Nähe des London City Airports, des Flughafens Heathrow und am Bahnhof Waterloo wurden Umschläge gefunden, in denen sich kleine gelbe Plastiktüten befanden.  Es handelte sich dabei um Sprengsätze, die in der Lage seien, kleinere Brände auszulösen, teilte Scotland Yard mit. Verletzt wurde aber niemand.

An beiden Flughäfen wurde jeweils ein Gebäude evakuiert. Die Umschläge am London City Airport und am Bahnhof Waterloo, wo ein kleines Areal gesperrt wurde (Bild unten), konnten entschärft werden, ohne dass die Sprengsätze ausgelöst wurden. Der Flug- und Bahnverkehr sei jedoch nicht beeinträchtigt gewesen, hieß es. Die Polizei geht davon aus, dass die drei Vorfälle miteinander zusammenhängen. Über ein Motiv war zunächst nichts bekannt.

Verdächtiges Paket begann zu brennen
Englischen Medienberichten zufolge wurde die Polizei um 9.45 Uhr Ortszeit in den Compass Center am Flughafen Heathrow gerufen. Laut Angaben der Beamten vor Ort begann dort ein verdächtiges Paket zu brennen, nachdem es von Mitarbeitern geöffnet worden war.


„Heute, um 12.10 Uhr, wurde die Polizei wegen eines verdächtigen Paketes im London City Airport Aviation House in den Royal Docks gerufen. Spezialisten sind am Tatort. Das Gebäude wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert. Die Untersuchungen dauern an“, twitterte die Londoner Polizei am Dienstagnachmittag.


„Improvisierte Spreng- und Brandvorrichtungen“

Laut Angaben der Polizei wurden insgesamt drei weiße Postbeutel im A4-Format gefunden, die gelbe, gefütterte Versandtaschen enthielten. Experten der Metropolitan Police hätten die Pakete als IEDs, also als „kleine improvisierte Spreng- und Brandvorrichtungen“, bewertet, hieß es.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan bedankte sich bei den Sicherheitskräften für ihre schnelle Reaktion. Er rief die Bevölkerung der Hauptstadt und Besucher auf, wachsam zu bleiben und verdächtige Päckchen zu melden.

 krone.at
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