25.02.2019 15:45 |

„Preiswahnsinn“

Nur 4% aller Mieter über Obergrenzen informiert

Ein Ende des Preiswahnsinns ist nicht in Sicht! Vor allem jene Wiener, die auf den privaten Sektor angewiesen sind, zahlen für ihre Wohnungen jeden Monat ein halbes Vermögen. Die Arbeiterkammer hat nun herausgefunden: Nur vier Prozent der Mieter werden über die Obergrenzen informiert.

Konkret: Lediglich vier Prozent der insgesamt 503 befragten jungen Wiener, die eine Wohnung mit einer gesetzlichen Mietobergrenze über einen Makler angemietet haben, gaben an, dass sie auch auf die gesetzlichen Mietzinsgrenzen hingewiesen wurden. „Damit haben die meisten Mieter, die mit gesetzwidrig überhöhten Mieten über den Tisch gezogen werden, in der Regel gar keine Chance, sich dagegen zu wehren“, erklärt Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl. „Mit dem Mietpreiswahnsinn muss Schluss sein.“

Zur Info:

  • Zwei Brutto-Monatsmieten darf die Provision betragen, wenn der Mietvertrag unbefristet oder auf mehr als drei Jahre befristet ist.
  • Eine Brutto-Monatsmiete darf die Provision betragen, wenn der Mietvertrag maximal auf drei Jahre befristet ist.
  • Rund jeder zweite Befragte zahlte eine Maklerprovision - im Schnitt knapp 1950 Euro.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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