Falscher Alarm:

Suche im Sturm am Krippenstein nach Lawinenopfer

Nächtlicher Großeinsatz im Föhnsturm am Krippenstein, weil eine Lawine auf die Piste abgegangen war. Doch zum Glück war es falscher Alarm.

Ein 40-Jähriger aus dem Bezirk Liezen bemerkte am 1. Februar 2019 gegen 16.35 Uhr beim Auffahren mit seinem SkiDoo über die Skipiste am Krippenstein heftige Schneeverwehungen. Bei genauerer Betrachtung konnte er feststellen, dass sich dort ein mächtiges Schneebrett gelöst hatte. Dieses verschüttete die Skipiste mit einer Breite von etwa 80 Metern in bis zu 4 Metern Höhe. Er wendete deshalb sein Gefährt und fuhr wieder talwärts. Im Bereich Krippenbrunn stieß er dann auf eine Gruppe Seilbahnmitarbeiter.

Lawinenverschüttetensuchgerät schlug an
Nachdem mit einem LVS ein wechselndes Signal geortet werden konnte und man deshalb nicht ausschließen konnte, dass sich Personen in der Lawine befanden, wurde über den bereits verständigten Betriebsleiter der Notruf abgesetzt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften begann die Lawine abzusuchen. Aufgrund des starken Windes mit einer Geschwindigkeit von bis zu 165,8 km/h, konnten die drei eingesetzten Hubschrauber nicht bis zur Lawine fliegen, weshalb die Helfer mit SkiDoos zum Einsatzort gebracht wurden. Um 19 Uhr wurde der Einsatz beendet. Es ergaben sich keine Hinweise auf eine Personenbeteiligung.

Seilbahn-Stop wegen Föhnsturm
Der öffentliche Schi- u. Seilbahnbetrieb am Krippenstein wurde bereits um 13 Uhr wegen des heftigen Fönsturms eingestellt. 

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