02.02.2019 06:00 |

„Es war ein Kampf“

Happy End für „Snobben“ nach Flammen-Tragödie

Vor rund einem Jahr berührte der Schicksalsschlag von Elisabeth W. aus Donnerskirchen die „Krone“-Leser: Bei einem Brand hatte die Burgenländerin nicht nur ihr gesamtes Hab und Gut verloren, sondern auch einen ihrer Hunde. „Snobben“ überlebte - und durfte jetzt zu seinem ersten Rennen nach der Verletzung antreten.

Während damals für „Jisses“ jede Hilfe zu spät kam, konnte „Snobben“ von der Feuerwehr schwer verletzt aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. „Ich habe kurz mit mir gehadert, ob eine Behandlung ,Snobben‘ gegenüber fair ist oder ob ich ihn gehen lassen soll“, erzählt die 37-Jährige heute. „Ein Hund kann schließlich nicht sagen, ob er Schmerzen hat. Doch er hat uns mit seinem Lebenswillen so viel Kraft gegeben, dass ich ihm die Chance geben wollte, wieder gesund zu werden.“

„Er wollte sofort laufen“
Und diese Chance hat der Vierbeiner, auch mithilfe der vielen Spenden unserer Leser, genutzt. Wochenlang wurde seine Haut in der Tierklinik Parndorf behandelt, bis der Europäische Schlittenhund wieder nach Hause durfte. Wimmer: „Zuerst war es ein Kampf, er wollte sofort mit den anderen Hunden laufen.“ Heute kann er das wieder – mit Spezialgewand, das seine Haut schützt, und täglicher Behandlung.

Beim Internationalen Schlittenhunderennen in Piesendorf (Salzburg) durfte „Snobben“ jetzt mit seinem „Rudel“ und Frauchen Elisabeth als „Fahrerin“ erstmals wieder zeigen, was in ihm steckt: Ein echter Sportskerl eben.

Melanie Leitner, Kronen Zeitung

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