Projekt der Linz AG

App soll in Linz bald freie Parkplätze anzeigen

So viele Fahrgäste wie noch nie nutzten die Straßenbahnen und Busse; der Umsatz stieg mit 780,8 Millionen Euro auf ein Rekord-Niveau; wenn’s um die Kosten für Heizung, Strom, Abfall, Abwasser und Wasser geht, bleibt Linz die günstigste Stadt im Österreich-Vergleich! Die Superlative strapazierte Linz-AG-Chef Erich Haider, als er gestern die Zahlen fürs Geschäftsjahr 2017/18 präsentierte.

Generaldirektor Erich Haider hatte in der Linz-AG-Zentrale mit Blick auf den Pöstlingberg Platz genommen, der sich allerdings hinter den Wolken versteckt hielt. Das Wetter passte so gar nicht zu der strahlenden Bilanz, die Haider präsentierte: Rekord-Umsatz, die Finanzverbindlichkeiten über Plan reduziert, einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 54,1 Millionen Euro eingefahren, wieder einen Bilanzgewinn von 26 Millionen Euro an die Stadt Linz abgeliefert, bereits 13 neue E-Busse in Betrieb genommen, das erste teil-elektrifizierte Müllauto im Fuhrpark, und, und, und.

Niedrigste Gesamtrechnung
Eine Spitzenleistung freute Haider besonders: „Wir sind in der Versorgung die günstigste Stadt Österreichs.“ Die jährlichen Kosten für Heizung, Strom, Abfall, Abwasser und Wasser wurden dazu in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern verglichen, die Linz-AG-Rechnung für einen Vier-Personen-Haushalt fiel dabei am niedrigsten aus.

“Mitarbeiter nehmen Risiko in Kauf“
Wetterkapriolen wie starke Schneefälle und durch umgestürzte Bäume gekappte Stromleitungen forderten die Linz-AG-Mitarbeiter. „Hier nehmen unsere Leute auch Risiko in Kauf, um die Versorgung wieder herzustellen“, erzählte Vorstand Wolfgang Dopf und sprach auch über Zukunftsprojekte. Unter dem Überbegriff „Smart City“ tut sich viel. „Eine App zur Erkennung von freien Parkplätzen gehört dazu“, so Dopf.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Dienstag, 13. April 2021
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