Bruder in Lebensgefahr

64-Jähriger nach „Garagenparty“ an Gas erstickt

Tödlich hat eine „Garagenparty“ in St. Johann am Walde vulgo „Saigahans“ in Oberösterreich geendet: Mit zwei Brüdern (64 und 48) feierte ein Hausbesitzer (49) bis 1 Uhr früh. Um 11 Uhr hielt er Nachschau, fand seine beiden bewusstlosen Freunde. Der Ältere war an Rauchgasen eines Gasofens erstickt, der Jüngere wurde ins Spital geflogen.

Hausbesitzer Josef M. (49) hatte mit den beiden „Haasbuam“ Johann (64) aus Braunau und Jakob Haas (48) aus St. Johann am Walde bis 1 Uhr früh gefeiert und war dann in sein benachbartes Haus zum Schlafen gegangen.

Schockierende Entdeckung
Um 10.30 Uhr wachte Josef M. auf, schaute um 11 Uhr nach, was mit seinen beiden Freunden los ist - und prallte entsetzt zurück, als er die Tür zum Nebengebäude öffnete. Ein Bruder lag bewusstlos im Bett, der zweite saß reglos auf dem Sofa. Josef M. alarmierte sofort die Rettung. Johann Haas war aber trotz Reanimation nicht mehr zu helfen. Sein Bruder Jakob wurde ins Welser Klinikum geflogen, er befindet sich in kritischem Zustand.

Verbrennungsgase führten zum Tod
Doch wie war das Unglück passiert? Laut den Erhebungen hatten der Hausbesitzer und das Brüderpaar das Nebengebäude mit einer Elf-Kilogramm-Propangasflasche mit einem grillähnlichen Aufsatz als Ofen beheizt. Tür und Fenster waren so dicht, dass die Verbrennungsgase nicht abziehen konnten - das war das Todesurteil für Johann H.

Christoph Gantner, Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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Sonntag, 16. Mai 2021
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