Sa, 25. Mai 2019
21.01.2019 10:05

Tragödie in Safari-Zoo

Mann klettert in Gehege: Von Löwen zerfleischt

Seine Leichtsinnigkeit und Übermut haben einem jungen Mann in einem Zoo in Indien am Sonntag offenbar das Leben gekostet. Der Mann kletterte einen etwa fünf Meter hohen Zaun hinauf, um ins Löwengehege einzudringen. Er wurde von den Raubkatzen angefallen - Tierpfleger hörten die Schreie und konnten den Mann aus den Fängen der Raubkatzen befreien. Doch die Hilfe war letztendlich umsonst: Der Schwerverletzte erlag noch vor seinem Eintreffen im Spital seinen Verletzungen.

Der Zaun war oben mit einem Stacheldraht gesichert - das hielt den Unbekannten nicht davon ab, dieses Hindernis zu überwinden. „Shilpa“ und „Yuvraj“, zwei der vier Asiatischen Löwen, die in dem Safarigehege im Chhatbir-Zoo untergebracht sind, gingen sofort auf den Eindringling los, erst das Weibchen, dann das Männchen. Die Attacke soll dem indischen Portal „Newsd“ zufolge zehn Minuten gedauert haben. Das Opfer sei regelrecht zerfleischt worden.

Tierpfleger hörten den Todeskampf des etwa 25-jährigen Mannes, doch jede Hilfe kam zu spät. Der Mann erlitt Medienberichten zufolge lebensgefährliche Verletzungen am Kopf und verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Todesopfer soll betrunken gewesen sein
Laut dem Zoodirektor soll es sich bei dem noch nicht Identifizieren Opfer um keinen regulären Besucher gehandelt haben. „Wir glauben, dass er betrunken gewesen war, da es für eine normale Person unmöglich erscheint, diese Hürde zu überwinden“, mutmaßte er. Nach der Tragödie wurde der Zoo sofort für Besucher gesperrt. Die Polizei ermittelt in dem Todesfall und prüft, ob die Sicherheitsvorkehrungen ausreichend sind.

Asiatische Löwen sind vom Aussterben bedroht - es gibt nur noch 500 Exemplare. Alle Tiere leben in einem Tierschutzgebiet im westindischen Unionsstaat Gujarat.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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