09.01.2019 08:30 |

26-Jähriger angeklagt

Mit Schreckschusspistole Freund am Auge verletzt

WhatsApp-Nachrichten zwischen zwei Innsbruckern, die eigentlich Freunde waren, schürten vor einiger Zeit die Emotionen. Dann stand der Angeklagte (26) mit einer Schreckschusspistole vor dem Haus des anderen und drückte ab, als ihm dieser bei der Aussprache zu nahe kam. Das Opfer wurde am Auge verletzt, nun folgte der Prozess.

„Ich habe ihn nur bei seinem Spitznamen genannt, da kam gleich eine aggressive Reaktion“, schilderte der Angeklagte die Ursache des Vorfalls. Um die Sache auszureden, sei er dann zu seinem Freund und früheren Arbeitskollegen gefahren.

Warum er dabei seine Schreckschusspistole dabei hatte, wollte der Richter wissen. „Nur um mich selbst im Notfall zu schützen, denn er ist ein vorbestrafter Schläger“, gab der 26-Jährige über seinen Freund zu Protokoll.

Angeklagter: Freund ließ sich nicht stoppen
Als dieser auf ihn losgegangen sei, habe er ihn zum Stehenbleiben aufgefodert und dann abgedrückt. Allerdings nur seitlich am Oberkörper vorbei, beteuerte der Angeklagte. Die Folgen waren jedoch gravierender: Das Opfer wurde am Auge verletzt, im Krankenhaus mussten vier Plastikpartikel entfernt werden.

Der Angeklagte erkläret beim Prozess, ihm sei an diesem Tag seine Tochter „weggenommen“ worden, es sei eine Stressreaktion unter Alkohol gewesen. Das Opfer blieb der Verhandlung fern, daher vertagt.

Andreas Moser
Andreas Moser
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