Im Grazer Franziskanerviertel waren die Beamten der Ausgleichsmaßnahme Schengen von der Polizeiinspektion Graz-Sonderdienste Ende Jänner im Rahmen einer Schwerpunktaktion auf den 28-Jährigen Grazer gestoßen, "weil er in die klassische Zielgruppe einer Perlustrierung fiel", wie ein Beamter erzählte.
Beamte legten sich auf die Lauer
Im Gepäck hatte der mehrfach vorbestrafte Mann einen sogenannten "Totschläger" – um sich verteidigen zu können, sagte er in der Einvernahme. Der 28-Jährige gab auch den Verkäufer preis. Also legten sich die Beamten auf einem Grazer Flohmarkt auf die Lauer. Offiziell verkaufte der Ungar (33) Werkzeuge und Angelbedarf; doch unter seinem Ladentisch entdeckten die Kriminalisten die in Österreich verbotenen Waffen.
"Die Elektroschocker waren als Handys und Taschenlampen getarnt. Sie hatten entweder ein Display aufgepickt oder ein kleines Licht", erklärt einer der erhebenden Polizisten. Für 10 bis 20 Euro wurden die Waffen an den Mann gebracht. Zusätzlich verkaufte der Ungar auch noch illegal eingeführte Zigaretten. 88 Packungen wurden sichergestellt. Beide Männer wurden angezeigt.
von Eva Molitschnig ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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