OÖ-Filialen besucht

Neuer Kika/Leiner-Kapitän kämpft ums Vertrauen

Er nahm auf einem dunkelblauen Sofa Platz, die Farbe passte gut zu seinem Outfit, das Reinhold Gütebier für den Besuch der Kika-Filiale in Linz-Urfahr gewählt hat. Zweieinhalb Monate nach seinem Amtsantritt war der neue Chef der Möbelketten Kika/Leiner zur Stippvisite in Oberösterreich.

Er spricht ruhig, überlegt und zeichnet mit seinen Worten Bildern: Mit jedem Satz spürt man die Erfahrung, die Reinhold Gütebier mitbringt. Seit Anfang Oktober hat der 66-Jährige das Ruder bei Kika/Leiner in der Hand. „Gefühlt bin ich mindestens schon ein halbes Jahr hier“, so der Deutsche gestern in der Kika-Filiale in Linz-Urfahr.

Personalabbau gestoppt
Zwei Drittel der 42 Standorte des Möbelhändlers hat er bereits besucht. Das Ziel: „Ich will den Mitarbeitern wieder Vertrauen einhauchen.“ Vertrauen auch in ihn. „Gerät ein Ozeanriese in schwere See, dann muss die Besatzung Vertrauen haben, dass der Kapitän sie in den sicheren Hafen bringt“, so Gütebier. Der Personalabbau wurde nach der Übernahme durch die Signa-Gruppe gestoppt. „Ich brauche qualifizierte Leute, habe deshalb die Bremse gezogen“, so Gütebier.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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