15.12.2018 11:01 |

„Besondere Vorsicht!“

Schneefälle im Osten: Autos schlittern von Straßen

In weiten Teilen des Landes, insbesondere aber im Osten, gibt es derzeit teils intensive Schneefälle. Angesichts der niedrigen Temperaturen hält sich die weiße Pracht auch hartnäckig auf den Straßen. Trotz des Einsatzes von Räumfahrzeugen und Streudienst kam es daher vielerorts zu Unfällen, immer wieder schlitterten Fahrzeuge von der Fahrbahn.

In der Bundeshauptstadt hatten die Schneefälle bereits in den Nachtstunden eingesetzt. Gröbere Vorkommnisse wurden nicht gemeldet, dennoch ist sowohl im Straßenverkehr als auch in den Fußgängerzonen erhöhte Vorsicht geboten.

Mehrere Unfälle durch winterliche Fahrverhältnisse
Nach dem Schneefall in der Nacht kam es in Niederösterreich am Samstag zu mehreren Unfällen. Gegen 6.30 Uhr mussten die Feuerwehren Reisenberg und Unterwaltersdorf zu einer Fahrzeugbergung auf die L161 ausrücken.

Zuvor war ein Pkw auf der Schneefahrbahn kurz vor dem Leitha-Werkskanal von der Straße abgekommen, gegen ein Verkehrsschild und einen Baum geprallt. Die Fahrzeuginsassen hatten großes Glück und blieben unverletzt. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr mittels Kran geborgen. 

14 Bergeeinsätze im Burgenland
Im Burgenland ist es in der Nacht auf Samstag aufgrund des Schneefalls zu mehreren Fahrzeugbergungen gekommen. „Seit 19 Uhr mussten die Feuerwehren insgesamt 14 Autos aus den Straßengräben ziehen. Schwerpunktmäßig spielten sich die Einsätze ab dem Bezirk Oberpullendorf in Richtung Landessüden ab“, teilte ein Sprecher der Landessicherheitszentrale Burgenland mit.

Wohl ebenfalls aufgrund des Schneefalls kam es am Freitag gegen 22.50 Uhr in Großhöflein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) in Fahrtrichtung Wulkaprodersdorf zu einem Unfall. Ein Pkw hatte sich überschlagen. Eine Frau wurde dabei leicht verletzt. Ebenfalls mit leichten Blessuren kamen zwei Personen bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw am Freitagabend in Oberpullendorf davon. Die Verletzten wurden ins Spital gebracht.

Rat zu besonderer Vorsicht“
Die schneeglatten Straßen dürften am Samstagvormittag auch Fußgänger unterschätzt haben. „Es ist bereits zu vermehrten Einsätzen mit gestürzten Personen gekommen. Daher raten wir sowohl Autofahrern als auch Fußgängern zu besonderer Vorsicht“, so der Sprecher der LSZ.

Mädchen (13) verletzt
Auch in Kärnten kam es auf den Schneefahrbahnen zu Unfällen: Ein 13-jähriges Mädchen wurde etwa bei einem Unfall in Oberdrauburg bei Spittal an der Drau verletzt. Der Schultransporter mit fünf Kinder an Bord kam wegen Glatteis von der Fahrbahn ab und stürzte über eine Böschung.

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