Hoffen auf Hinweise

Flüchtiger Mädchenmörder: Europaweite Fahndung!

Wo ist Saber Akhondzada? Nach dem gewaltsamen Tod der 16-jährigen Michelle F. in Steyr läuft die Suche nach dem dringend Tatverdächtigen weiterhin auf Hochtouren. Eine erste Spur führte nach der Tat nach Wien - hier hatte der 17-Jährige vor seinem Umzug in ein Asylwerberheim in Steyr gelebt. Auch sein Mobiltelefon konnte in Wien einmal geortet worden. Mittlerweile läuft die Suche nach dem Verdächtigen europaweit. Die Polizei bittet um Mithilfe seitens der Bevölkerung. Hinweise werden an jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.

Noch immer herrscht Entsetzen und Unverständnis nach der schrecklichen Bluttat am Sonntag im oberösterreichischen Steyr. Tödlich verletzt durch einen Messerstich in die Lunge war Michelle P. am späten Abend von ihrer Mutter und ihrer großen Schwester in ihrem Kinderzimmer aufgefunden worden.

Zehn Stunden Vorsprung
Doch da waren bereits etwa zehn Stunden vergangen, kurz nach Mittag dürfte der tödliche Angriff auf das junge Mädchen erfolgt sein. Zehn Stunden - eine lange Zeit, um zu fliehen und unterzutauchen. Die Ermittler der Polizei arbeiten jedenfalls auf Hochtouren auf der Suche nach dem Mörder der 16-Jährigen. Auch das Handy des mutmaßlichen Täters ist dabei hilfreich. Zuletzt war es in der Bundeshauptstadt aktiviert und konnte seitens der Ermittler geortet werden. Ist Saber Akhondzada womöglich hier untergetaucht?

Hinweise an jede Polizeidienststelle
Eine Verbindung nach Wien besteht jedenfalls. Der junge Afghane hatte nach seiner Ankunft in Österreich zunächst hier gewohnt, ehe er die 16 Jahre alte Michelle über Facebook kennenlernte und ihretwegen in eine Asylunterkunft in Steyr zog, um dem Mädchen nahe zu sein. „Die Ermittlungen und auch die Fahndungsarbeit laufen nach wie vor über die Polizei Oberösterreich“, erklärte Polizeisprecherin Michaela Rossmann Dienstagfrüh gegenüber krone.at. „Hinweise auf den Tatverdächtigen werden an jeder Polizeidienststelle in ganz Österreich entgegengenommen. Nach dem 17-Jährigen wird weiterhin im gesamten Land gefahndet.“

Europaweite Fahndung
Zehn Stunden sind jedoch eine lange Zeit. Auch eine Flucht des Verdächtigen ins Ausland ist denkbar. Mittlerweile ist der Jugendliche in ganz Europa zur Fahndung ausgeschrieben, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft Steyr, Andreas Pechatschek. Denn möglich ist auch, dass der 17-Jährige das Handy weitergegeben hat und eine falsche Fährte legen wollte, um sich so noch mehr Zeit zu verschaffen - derzeit ist das Handy jedenfalls inaktiv. Doch die Ermittler der Polizei sind dem Flüchtigen auf den Fersen - nicht zuletzt, um zu klären, warum die erst 16 Jahre alte Michelle F. am Sonntag sterben musste.

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