"Wir müssen diese Entscheidung zur Kenntnis nehmen. Das ist überaus bedauerlich für Claudia Pechstein", erklärte Gerd Heinze, der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG zu dem Richterspruch, fügte jedoch hinzu: "Aber das ganze Kapitel ist noch nicht zu Ende. Wir haben weiterhin große Probleme mit dieser Art der Rechtsprechung. In Kenntnis des Sachverhaltes bleibe ich persönlich an Claudias Seite. Aber Fakt ist, dass ihre sportliche Zielsetzung für diese Saison endgültig zerstört ist."
Pechsteins Anwälte wollen sich nun auf das Revisionsverfahren zur Wiederaufnahme des Verfahrens vor dem Obersten Sportgericht konzentrieren. Das CAS hatte am 25. November die Zwei-Jahres-Sperre des Eislauf-Weltverbandes ISU bestätigt. Im Berufungsverfahren vor dem Schweizer Bundesgericht konnten Pechstein und ihre Anwälte nur noch Verfahrensfehler des CAS reklamieren.
Pechstein gibt nicht auf
Pechstein hat den Kampf um ihre sportliche Zukunft trotz allem noch nicht aufgegeben. "Mich wundert in diesem Fall nichts mehr", erklärte die 37-jährige Berlinerin, gab sich aber "zu 100 Prozent sicher, früher oder später vollumfänglich rehabilitiert zu werden".
Pechstein war wegen erhöhter Blutwerte, die auf Manipulation hinweisen, im Sommer für zwei Jahre gesperrt worden. "Alle, die an mich glauben und mich unterstützen, können gewiss sein, dass sie mich auf jeden Fall nochmals auf dem Eis wiedersehen werden", widersprach die Deutsche anhaltenden Spekulationen über ein sofortiges Karriereende.
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