Die Aussöhnung mit der FIS ist durchaus bedeutungsvoll, denn rund um die Doping-Razzien vor vier Jahren in Turin war die große Kluft zwischen dem ÖSV-Boss sowie dem Nationalen Olympischen Komitee, der FIS und dem IOC sichtbar geworden.
Schröcksnadel hatte sich danach aus allen ÖOC- und FIS-Positionen zurückgezogen und sich zuletzt sogar zum Präsidenten des neuen Ski-Europa-Verbandes ESF wählen lassen. Der Folgekrieg und die Machtkämpfe nach den Olympia-Razzien hatten zwar zu einem strengeren Dopinggesetz in Österreich geführt, den Sport aber auch nachhaltig beschädigt.
Nun könnte wieder weitreichender Frieden einkehren. Der Tiroler ist wieder im ÖOC-Vorstand, und nach einem mehrstündigen Gespräch mit FIS-Präsident Gian Franco Kasper wurde beschlossen, die Waffen zu begraben. Man werde die Vergangenheit ruhen lassen und künftig wieder gemeinsam für den Skisport an einem Strang ziehen. "Ich habe das Gefühl, dass es erstmals beiden Seiten wirklich ernst ist", betonte Schröcksnadel in Schladming.
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