26.11.2018 10:13 |

Massenstrandung

Wal-Drama im Pazifik: 145 Tiere qualvoll verendet

Vor der Küste Neuseelands hat sich am Wochenende ein Tier-Drama ereignet. Mehrere Dutzend Grindwale strandeten auf Stewart Island im Süden des Pazifikstaates und verendeten dort qualvoll. Zahlreiche Tiere konnten nicht mehr zurück ins Meer geschleppt werden und mussten eingeschläfert werden. Insgesamt zählten Umweltschützer 145 tote Grindwale.

Die Herde war am Samstagabend von einem Wanderer entdeckt worden, der in der einsamen Küstenregion unterwegs war. Anfangs wurde versucht, die noch lebenden Wale zurück ins offene Meer zu bugsieren - jedoch ohne Erfolg. Schließlich entschloss man sich, auch die restlichen Tiere zu töten.

Experten rätseln über Ursache der Massenstrandung
Über den Grund für die Massenstrandung wird gerätselt. Experten vermuten, dass ein Leittier verletzt oder krank wurde, seinen Orientierungssinn verlor und die anderen ihm dann folgten. Möglicherweise gerieten die Wale aber auch in eine Strömung oder wurden von Haien angegriffen.

Immer wieder verirrte Wale an Neuseelands Küste
Grindwale - auch Pilotwale genannt - werden bis zu acht Meter lang und erreichen ein Gewicht von bis zu drei Tonnen. In Neuseeland kommt es immer wieder vor, dass sich Wale an Strände verirren. Im Februar des Vorjahres waren sogar mehr als 300 Wale gestrandet.

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