Die Wiener StreamView GmbH ist pleite: Der Smart-TV-Vertrieb meldete Konkurs mit 36,6 Mio. Euro Schulden an. Rund 800 Gläubiger sind betroffen, 35 Beschäftigte bangen um ihre Jobs. Auslöser waren ein Lieferstopp aus China und gescheiterte Investorengespräche.
Die Wiener StreamView GmbH ist insolvent, wie die Gläubigerschutzverbände KSV1870 und AKV am Montag mitteilten. 35 Beschäftigte, davon 30 in Österreich, sowie rund 800 Gläubiger sind betroffen – der Betrieb soll nicht weitergeführt werden.
Vermögenswerte nicht ausreichend
Den Schulden stehen vergleichsweise geringe Vermögenswerte gegenüber: Warenbestände im Wert von rund 1,7 Millionen Euro, offene Forderungen von 16,1 Millionen Euro sowie eine Büroausstattung.
Das Unternehmen war international tätig und vertrieb Marken-Fernseher in Europa und darüber hinaus. Dafür arbeitete die Firma mit einem Produktionspartner in China zusammen und betrieb mehrere Vertriebstöchter – etwa in Spanien und Portugal, Frankreich und den Benelux-Staaten, Italien und Malta sowie im Nahen Osten, in Afrika und Asien.
Gespräche mit Investor gescheitert
Als Grund für die Pleite nennt das Unternehmen einen Lieferstopp des wichtigsten Partners aus China. Gleichzeitig platzten Gespräche mit einem möglichen Investor. Nun soll die Firma noch kurz fortgeführt und danach geschlossen werden, die verbliebenen Werte werden verwertet.
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