08.11.2018 12:34 |

Dreiste Betrugsmasche

Gefälschte E-Mails von Vorgesetzten im Umlauf!

Einmal mehr warnt die Polizei vor einer Internet-Betrugsmasche! Die Betrüger geben sich als Vorgesetzte einer Firma aus und fordern mit fingierten E-Mails „ihre“ Mitarbeiter zur Überweisung größerer Geldbeträge auf ausländische Konten auf. In Tirol wurden nun zwei Fälle bekannt. 

Die dreiste Masche, auf denen neulich Tiroler Mitarbeiter von Autohäusern reingefallen sind, sieht wie folgt aus: Die Täter haben mit gefälschten E-Mails, in denen sie sich als Geschäftsführer der betreffenden Firma ausgegeben haben, Kontakt mit den Angestellten aufgenommen.

Sechsstelligen Eurobetrag überwiesen
Dann haben sie unter verschiedenen Vorwürfen die sofortige Überweisung von Geldbeträgen jeweils in der Höhe eines sechstelligen (!) Eurobetrages gefordert. Damit hatten sie auch tatsächlich Erfolg: Die Überweisungen wurden in beiden Fällen durchgeführt. 

Wichtige Ratschläge
Die Polizei rät vermehrt zur Vorsicht und gibt folgende Tipps: 

  • Erhöhte Vorsicht bei E-Mails, in denen zur Überweisung größerer Geldbeträge aufgefordert wird. Vor allem: Absender-Adresse prüfen!
  • Nicht unter Zeitdruck setzen lassen, sondern: Durch gezielte Rückfrage verifizieren. Wichtig dabei ist: Einen anderen Kommunikationskanal nutzen, wie etwas das Telefon oder ein persönliches Gespräch.
  • Hinterfragen von Zahlungsanweisungen auf unbekannte oder neue Konten.

Im Notfall sollte eine sofortige Kontaktaufnahme mit der Bank erfolgen, um den Zahlungsvorgang zu stoppen. Außerdem soll Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

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