Mi, 14. November 2018

ÖAMTC zieht Bilanz

24.10.2018 12:30

Auf Tirols Straßen starben heuer bisher 15 Biker

Der ÖAMTC hat am Mittwoch eine vorläufige Bilanz der zu Ende gehenden Motorradsaison gezogen - und diese fällt nicht gerade erfreulich aus: Bis 22. Oktober waren österreichweit 96 getötete Biker zu beklagen - um 14 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das ist der höchste Wert seit 2005, obwohl die aktuelle Gesamtunfallbilanz mit derzeit 336 Verkehrstoten leicht rückläufig ist. In Tirol starben heuer bislang 15 Biker.

„Gründe für den Anstieg sind sicher die durch das schöne Wetter lange Saison und der in den vergangenen zehn Jahren um 50 Prozent gestiegene Motorradbestand sowie die dadurch höhere Gesamtfahrleistung“, weiß ÖAMTC-Techniker David Nose. Die meisten tödlichen Motorradunfälle gab es in Oberösterreich (24), gefolgt von Niederösterreich (16), der Steiermark (16), Tirol (15), Kärnten und Salzburg (je 8), Vorarlberg (4), dem Burgenland (3) und Wien (2).

Mehr jüngere Opfer
Heuer sind, entgegen den vergangenen Jahren, mehr junge Motorradfahrer tödlich verunglückt: 29 Prozent waren unter 30 Jahren. Die größte Gefahr beim Motorradfahren ist aber zu wenig Übung, oft in Kombination mit Übermut und falschem Risikobewusstsein. Dass Eigenfehler zu vielen Unfällen führen, belegt auch die Statistik: 53 Prozent aller tödlichen Motorradunfälle waren auf nicht angepasste Geschwindigkeit und riskantes Überholen zurückzuführen.

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