Di, 20. November 2018

Freitag war Premiere

19.10.2018 21:50

Roncalli in Graz: Manege frei für Zirkus-Spektakel

Roncalli-Boss Bernhard Paul feiert heuer schon zum siebenten Mal Premiere - und denkt in Graz, wo so etwas wie der Startschuss für die Erfolgsgeschichte gefallen ist, noch lange nicht an seine letzte Zirkus-Nummer.

Recklinghausen, Köln, Düsseldorf, Ludwigsburg, Innsbruck, Wien - und am gestrigen Freitag Graz. Für Roncalli-Direktor Bernhard Paul stand auf dem Messegelände die bereits siebente „Premiere“ des Jahres auf dem Programm. Aufregung kommt da keine mehr auf - oder? „Nicht unbedingt, aber die Frage, wie sich das Publikum verhält, bleibt auf jeder Station spannend. Und Routine kommt im Zirkus ohnedies nie auf“, versicherte der Routinier im „Krone“-Gespräch kurz vor dem Start in Graz, wo man bis 11. November gastiert.

Das aktuelle Programm „Storyteller: Gestern, Heute, Morgen“ ist ja noch überall sehr gut angekommen. „Und je südlicher, ich würde sagen München ist die Grenze, desto lockerer geht es auf den Plätzen zu. Im Norden sind die Menschen schon etwas zurückhaltender“, spricht der 71-Jährige aus Erfahrung. Irgendwie kehrt er in Graz auch zurück zu seinen Wurzeln. 1975 wurde das „Projekt Roncalli“ im Rahmen des Steirischen Herbst ja erstmals präsentiert. Paul - er hatte damals auch noch Andre Heller an seiner Seite - erinnert sich: „Es war aufregend - und wir haben ziemlich große Reden geschwungen. Aber von einer echten Zirkusaufführung konnte man noch nicht sprechen.“

Irgendwann brachte er das Werkl aber dann doch zum Laufen - und ein Ende dieser Erfolgsgeschichte ist noch lange nicht in Sicht. „Mit ,Storyteller: Gestern, Heute, Morgen‘ haben wir etwas ganz Neues versucht. Und es funktioniert ganz gut“ Stimmt, sein Zirkus funktioniert auch ohne Tiere - und ohne Plastik!

„Das werden wir noch weiter perfektionieren“, versichert Bernhard Paul - zur großen Freude des Premierenpublikums am Freitag - noch weitere Roncalli-Kapitel. Das Wort „Pension“ kommt in seinem Wortschatz nämlich nicht vor. „Das ist etwas für Beamte - aber nicht für mich. Menschen wie Picasso oder Keith Richards (die Rolling-Stones-Legende Anm.) kannten und kennen ja auch keinen Ruhestand“

Thomas Bauer
Thomas Bauer

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