19.10.2018 11:06 |

Nach dem Tunnelbrand

BGleinalmtunnel: Schaden geht in die Millionen

Nach dem Brand eines Kranwagens am 5. Oktober im acht Kilometer langen Gleinalmtunnel auf der A 9 (mehr dazu hier) kann die Asfinag am Sonntag die Abbrucharbeiten der beschädigten Tunnelteile abschließen. Unmittelbar dannach beginnt ab Montagfrüh der Aufbau des dafür erforderlichen Schalwagens. „Bis Mitte November sollten wir alles neu gebaut haben“, sagt Asfinag-Projektleiter Herwig Moser.

Fünf Felder der Zwischendecke - jedes 80 Tonnen schwer -, 85 Tonnen der Fahrbahn, 15 Tonnen der seitlichen Schlitzrinnen sowie die gesamte verbrannte Elektro- und Sicherheitsausstattung mussten abgebrochen beziehungsweise demontiert und abtransportiert werden. Das Gesamtgewicht des beschädigten Materials beträgt etwas mehr als 500 Tonnen.

80 Meter der Zwischendecke müssen neu errichtet werden. Danach ab Mitte November beginnt der Einbau der gesamten elektrischen Einrichtungen sowie der Sicherheitsausstattung. Ersatzmaterial wie LED-Beleuchtung, Kabeltassen, Brand- und Funkkabel, Videokameras, Bordsteinbeleuchtung, neue Fluchttüren, die gesamte Beschilderung und auch drei ganze Notrufnischen wurden bereits bestellt.

Freie Fahrt für Mitte Dezember geplant
Inklusive Einbau und Tests der Funktionalitäten rechnet die Asfinag aus heutiger Sicht mit einer Freigabe des Gleinalmtunnels etwa Mitte Dezember.  Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, allein der reine Schaden am Tunnel beträgt aber deutlich mehr als eine Million Euro.

S 35 ab Sonntag zweispurig
Die Baustelle auf der Umleitungsstrecke S 35 Brucker Schnellstraße, die noch bis Mitte November gedauert hätte, konnte von der Asfiang so weit beschleunigt werden, dass spätestens ab Sonntagfrüh wieder zwei Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung stehen. Restarbeiten finden abseits der Fahrbahn beziehungsweise unter den Brücken statt. Teile der geplanten Sanierung wurden verschoben und werden erst dann durchgeführt, wenn der Gleinalmtunnel wieder frei befahrbar ist.

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