Sam Strauss

Moderner Sport analog eingefangen

Bergkrone
27.09.2018 18:54

Sam Strauss’ Bilder sind authentisch. Sie erzählen echte Abenteuer, bei denen der Spittaler nicht nur Beobachter mit der Kamera ist, sondern live mit dabei.

Die Fotografie hat den Spittaler immer schon fasziniert, so sehr, dass der gelernte Maschinenschlosser und technische Zeichner das Fotografen-Handwerk erlernte und die Meisterprüfung ablegte. Verständlich, dass Sam einer ist, der gerne mit Menschen arbeitet, sich Zeit nimmt, für die perfekten Lichtverhältnisse lieber noch ein bisschen länger wartet. Das Ergebnis begeistert die Kunden des 33-Jährigen, der für die Kärnten und Osttirol Werbung oder den Nationalpark Hohe Tauern unsere wunderschöne Berglandschaft festgehalten hat. Doch Sams Leidenschaften sind das Abenteuer und der Sport.

Für Outdoor-Hersteller „Jack Wolfskin“ bestieg der Spittaler den höchsten Baum Europas in Portugal. „Die Agentur kam zu mir und frage mich, wann ich das letzte Mal auf einen Baum gekraxelt sei“, schildert Sam der „BergKrone“: „Ein unvergessliches Erlebnis. Wir durften den Baum nicht verletzen, auch keine Sicherungen in die Rinde bohren und haben dann sogar eine Nacht im Zelt in der Baumkrone des 73 Meter hohen Waldriesen verbracht.“

Besonders gerne ist Sam mit seinem Mountainbike unterwegs. Gemeinsam mit seinem Freund Andi Gasser aus Rothenthurn, einem ebenfalls begeisterten Outdoor-Filmer, sind die beiden in den Bergen unterwegs. „Wir sind dabei, einen spektakulären Mountainbike-Film zu produzieren, wo wir uns gegenseitig filmen. Einmal suche ich mir einen Berg aus und Andi filmt mich und dann machen wir es umgekehrt.“ Wie auch sonst bei seiner Arbeit ist es Sam wichtig, authentisch zu bleiben: „Wir haben keine Crew, die uns die Ausrüstung hochträgt, wir tragen alles selbst, quasi ,by fair means‘. Dabei wiegt alleine die Kameraausrüstung 20 Kilogramm.“ Wir sind schon jetzt auf das Ergebnis gespannt. Um seine Limits auszuloten, ist Sam gerne bereit, seine Komfortzone zu verlassen. „Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Ideen, denke mir neue Projekte aus, suche passende Locations und die dazugehörigen Partner.“ Aktuell ist er in den Nockbergen und arbeitet an einem Wakeboard-Projekt auf einem See, der in einem Schotterabbau-Gebiet entstanden ist. „Ich arbeite dabei mit den weltbesten Wakeboardern zusammen und wir werden mit unserem Film die Szene auf der ganzen Welt beeinflussen und andere inspirieren.“ Zur Darstellung der modernen Sportarten verwendet Sam am liebsten alte, analoge Kameras, um diesen „einen künstlerischen Touch zu verleihen“. Deshalb gibt es seine Werke auch oft nur in Schwarz-Weiß zu sehen. Weil’s für Sam einfach zeitloser ist. Er ist eben einfach ein leidenschaftlicher Fotograf mit einer klaren Vision.

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