Ärger beim Deutschen

Klopp schimpft nach Pokal-Aus über Videobeweis

Fußball International
27.09.2018 10:28

In der Premier League steht man nach sechs Runden mit 18 Punkten an der Spitze, in der Champions League bezwang man am ersten Spieltag Frankreichs Meister Paris Saint-Germain - doch nun gab’s den ersten Rückschlag für den FC Liverpool. Im Ligacup musste man sich im Achtelfinale nach einer 1:2-Niederlage gegen den FC Chelsea (oben im Video) früh verabschieden. „Reds“-Coach Jürgen Klopp schimpfte danach über den Videobeweis.

Vor allem der Ausgleichstreffer in der 79. Minute sorgte für Ärger beim Deutschen. „Ich glaube nicht, dass ich die Situation durch die Liverpool-Brille sehe, wenn ich sage, dass es Abseits war“, so Klopp nach der Partie.

Für ihn ist die Situation klar: „Zwei Chelsea-Spieler stehen klar im Abseits und blocken, das sollte man nicht vergessen. Sie berühren zwar nicht den Ball, aber sie blocken meine Spieler weg.“ Laut dem Liverpool-Trainer habe dies die Situation stark beeinflusst und so den Treffer von Chelseas Emerson erst ermöglicht. „Wenn es erlaubt wäre, im Abseits stehend seine Gegner zu blocken, dann würde das das Spiel stark verändern.“

Zudem war für ihn Ross Barkley zuvor im Abseits. Warum der Videoschiedsrichter hier nicht eingriff, kann Klopp gar nicht nachvollziehen: „Es war nicht so deutlich, dass der Schiedsrichter es sehen muss. Ich verstehe allerdings nicht, warum der Video-Assistent genutzt wird, wenn man dann keine Entscheidung trifft.“ Denn der Treffer zählte am Ende und nach Hazards Geniestreich kurz vor Schluss musste Liverpool im Ligacup früh die Segel streichen.

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(Bild: KMM)



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