Mo, 22. Oktober 2018

30 Jahre Vitaclub

26.09.2018 08:00

Vom Trainings-Keller zum Fitness-Imperium

Bodybuilding war 1988 voll in Mode - und trotzdem war der Vitaclub von Beginn an anders: Nie als reine Muckibude geführt, entwickelte sich der Vitaclub Salzburg mit dem Gesundheits-Ansatz zum Fitness-Imperium mit 200 Mitarbeitern und Millionen-Umsatz. Jetzt feiert er 30 Jahre, Inhaber Christian Hörl erinnert sich.

Es war ein Kraftakt. Nicht immer leicht, zwischendrin schmerzhaft, aber es hat sich gelohnt: Der Salzburger Vitaclub feiert 30 Jahre - als heute Salzburgs größtes Fitness-Imperium.
Das war er nicht immer, aber Christian Hörl hat diesen Kraftakt gestemmt. Am 1. Oktober 1988 eröffneten Franz Leberbauer und Günther Kern den Vitaclub Süd. Nicht als klassische Muckibude („Bodybuilding war gerade sehr in“), schon damals mit ganzheitlichem Ansatz: Sport als ärztliche Begleitung, als (Physio-)Therapieform, mit gesunder Ernährung.  Hörl, damals junger Sport-Student und erfolgreicher Fußballspieler, fing als Trainer an. „Aus sportlicher Sicht eine spannende Zeit“, denkt er zurück.
Allein der wirtschaftliche Erfolg war überschaubar, die Eröffnung der Zweigstelle Nord 1989 der finanzielle Beinbruch. 1991 ergab sich für Hörl die Möglichkeit, die beiden Studios zu übernehmen. Was er auch tat.

„Eine Phase der jugendlichen Selbstüberschätzung“, lacht er heute. „Die hat allein nicht gereicht“, holte er eine wirtschaftliche Ausbildung nach und erweiterte sein Reich um den Trainingsbereich im Sportland Mondsee (wo er seine Frau Conny kennen lernte) sowie die Igia-Ambulatorien.
Allein, der Erfolg ließ auf sich warten. Hörl krempelte um, strukturierte die Betrieb neu, setzte alles unter ein „Vitaclub“-Dach. Ein dreijähriger Prozess, der 2001 mit der Übersiedelung vom „Süd“ an den heutigen Standort gipfelte -  der Beginn der Erfolgsgeschichte.

„Wir hatten im Eröffnungsmonat 1000 Anmeldungen. Unglaublich“, erinnert sich Hörl. Von da an ging es schnell: Vita-West, das purelife-Ernährungszentrum, das prime-Kosmetikstudio. Zuletzt die „MyGym“-Gruppe, ein Diskont-Fitnessstudio. Wenig Mitarbeiter, mehr automatisch.
Ein Konzept, das funktioniert, weil die Kosten für die Studio-Betreiber überschaubarer sind. „MyGym“ vertreibt Hörl mit einem IT-Partner als Franchise, eröffnet bald neue Standorte.

„Das Bewusstsein für Fitness ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Es ist eine Freizeitaktivität“, weiß Hörl, dass Bodybuilding heute eine Renaissance feiert.  Am 1. Oktober feiern er und seine Conny aber erstmal mit ihren Mitgliedern im Vita-Süd ein großes Jubiläums-Fest. Training mit Party - ganz ohne Kraftakt.

Max Grill
Max Grill

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