Di, 20. November 2018

Drei Regionen dabei

06.09.2018 11:45

Einheitliche Kennzeichnung für Rennrad-Strecken

Das Thema „Radfahren“ hat Tirol derzeit fest im Griff. Mit der bald startenden Rad-WM wurden bislang zwölf Millionen Euro in Neubauten und Verbesserungen der Radinfrastruktur investiert. Nun werden Rennrad-Strecken mittels informativer Tafeln einheitlich gekennzeichnet, bereits drei Pilotregionen nehmen teil.

Die Kennzeichnung der Rennradrouten ist eine Initiative vom Land Tirol und der Tirol Werbung. Im ganzen Land gibt es zahlreiche Strecken: Die Sportler finden mit dem Timmelsjoch die höchste Passstraße oder am Ende der Ötztaler Gletscherstraße den höchsten mit dem Rennrad erreichbaren Punkt Österreichs.

„Doch einheitlich gekennzeichnete Rennradstrecken haben uns bisher gefehlt, diese Lücke schließen wir nun“, erklärt LHStv. Josef Geisler. Insgesamt drei Pilotregionen sind bereits mit an Bord: Die Tourismusverbände Alpbachtal Seenland und Kufsteinerland sowie Innsbruck Tourismus.

Details wie Entfernung sowie Höhenmeter
„Bei der Streckenauswahl stand neben dem sportlichen Anspruch die landschaftliche Schönheit und der Verlauf abseits viel befahrener Straßen im Vordergrund“, klärt Geisler auf. Die einheitliche Beschilderung enthält aufschlussreiche Informationen wie etwa Entfernung, Höhenmeter, besonders steile Anstiege und Gefahrenstellen.

Auch auf landschaftliche Schönheiten wird aufmerksam gemacht. „Die Tafeln sind bewusst reduziert und übersichtlich gehalten sowie mit Zeichen und englischen Übersetzungen ausgestattet. Damit sind sie international verständlich“, macht Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter deutlich.

Als erste Strecke wurde vom TVB Alpbachtal Seenland die Runde über den Kerschbaumersattel mit Tafeln versehen, die in Reith im Alpbachtal beginnt. „Mit dieser beschilderten Strecke wollen wir sowohl Gäste als auch sportliche Tiroler ansprechen“, erklärt Obmann-Stv. Reinhard Hacker. Demnächst werden auch die beiden anderen Pilotregionen ihre Routen beschildern: Der TVB Kufsteinerland wird die Strecke auf den Niederndorferberg kennzeichnen, Innsbruck Tourismus wird das „Kühtai Rodeo“ gut sichtbar markieren.

Weitere interessierte Regionen erwünscht
Doch es sollen künftig noch mehr Partner gefunden werden. „Wir freuen uns, wenn weitere geeignete Strecken ausgewiesen werden. Interessierte Regionen können sich bei uns melden, wir unterstützen sie dabei“, verkündet Othmar Knoflach von der Landesabteilung Verkehr und Straße.

Warum forciert die Tirol Werbung das Thema Rad überhaupt? „In unseren zehn wichtigsten Herkunftsmärkten gibt es 16 Millionen Rennrad-, 40 Millionen Tourenradfahrer und 19 Millionen Mountainbiker“, erklärt Margreiter. 

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner

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