Mi, 26. September 2018

US Open 2018

04.09.2018 22:06

Sevastova nach Sieg über Stephens im Halbfinale!

Die erste Halbfinalistin der US Open in New York heißt überraschenderweise Anastasija Sevastova! Die 28-jährige Lettin mit starkem Österreich-Bezug besiegte am Dienstag bei brütender Hitze Titelverteidigerin Sloane Stephens (USA-3) nach 84 Minuten mit 6:2, 6:3. Sevastova wird sich damit in der Tennis-Weltrangliste zumindest auf Platz 16 schieben, Stephens mindestens auf Rang 8 zurückfallen. Sevastova trifft im Halbfinale auf die Siegerin der Abendpartie zwischen Serena Williams (USA-17) und Karolina Pliskova (CZE-8).

Die Geschichte der Lettin ist gleich aus mehreren Gründen interessant: Eigentlich hatte sie im Mai 2013 ihre Karriere beendet, sich dann aber fast zwei Jahre später zum Comeback entschieden. Großen Anteil an dieser Rückkehr hat auch ihr Trainer und Freund, der Steirer Ronald Schmidt. Schon davor hatte sie mit Martin Ruthner einen österreichischen Trainer gehabt, der seinerseits sogar versucht hatte, die seit vielen Jahren in Wien lebende Sevastova für den ÖTV zu gewinnen. Das ist Schnee von gestern. „Nein, ich spiele für Lettland und habe ja auch schon Fed Cup gespielt. Ronald ist mein Freund. Mein Freund ist Österreicher und mein Hitting-Partner ist Marco Mirnegg“, berichtete Sevastova in fließendem Deutsch.

Ihr Trainer-Freund saß jedenfalls nach dem Match in Tränen aufgelöst auf der Tribüne und auch Sevastova war nach dem Sieg „sehr glücklich. Sicher brauche ich jetzt ein paar Stunden, dass ich runterkomme. Es war ein sehr schweres Spiel, weil es auch so heiß war, aber auch von den Nerven her war es am Ende schwer.“ Sevastova hat nach der als Nummer 7 gesetzten Elina Switolina (UKR) nun also auch die Nummer 3 eliminiert und gegen Stephens im Head-to-Head auf 2:2 ausgeglichen. Nach ihrem dritten US-Open-Viertelfinale en suite, hat sie nun, erstmals bei einem Major, das Halbfinale erreicht. Die Stärken der Wahl-Wienerin sind ein variantenreiches Spiel mit vielen Stopps und Slicebällen.

„Ich habe einfach nichts zusammengebracht. Selbst als ich Breakbälle hatte, habe ich die Punkte einfach nicht gut gespielt“, lautete hingegen das Resümee von Stephens. „Ich habe in den vergangenen Matches gut gespielt, heute war einfach ein harter Tag.“

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