Mi, 14. November 2018

Es geht wieder los:

04.09.2018 08:00

Schulstart für 48.000 Kinder und Jugendliche

Die Schultasche kommt wieder aus dem Schrank, der Wecker wird gestellt und der Alltag völlig umgekrempelt: Für 47.972 Kinder und Jugendliche geht es schon ab Mittwoch wieder zurück ins Klassenzimmer. Am kommenden Montag folgen die restlichen der insgesamt rund 93.500 Schüler in Tirol. Für Lehrer und Schüler bringt das neue Schuljahr einige Veränderungen.

Eben nicht „der Ernst des Lebens“: 7764 Tiroler Kinder starten dieser Tage zum ersten Mal in die Schule. Im Vergleich zum Vorjahr sind das um rund 600 Erstklässler mehr. „Rat auf Draht“ warnt allerdings vor dem berühmten Eingangssatz und empfiehlt, die Kinder positiv auf die Schulbank einzustimmen (siehe Tipps).

Von der Wiederholungs- bis zur Reifeprüfung
Rund 2270 schulerprobte Kinder und Jugendliche werden trotzdem zittern - sie treten zur Wiederholungsprüfung an. Aufregend beginnt das neue Schuljahr auch für jene 4300 Schüler, deren Abschluss an einer weiterführenden Schule immer näher rückt. Insgesamt 3546 Schüler bereiten sich dieses Jahr auf die zentrale Reifeprüfung vor. Insgesamt heißt es für 93.430 Kinder und Jugendliche wieder früh aufstehen und in die Schule gehen. Dort wartet heuer für Schüler und Lehrer viel Neues.

Deutschförderklassen 
So wird es an 19 Tiroler Schulen Deutschförderklassen geben. Für rund 230 Kinder bedeutet das paralleler Unterricht zu den Stammklassen - für 15 Stunden in den VS, für 20 Stunden in den NMS und PTS. „Nach Absolvierung der Deutsch-Stunden sollen die Schüler möglichst am Regelunterricht im Rahmen der regulären Klassen teilnehmen“, heißt es dazu vom Land Tirol. Lehrpersonal gebe es dafür genug - „die Schulen werden zudem von der Schulaufsicht und durch die pädagogischen Beratungszentren unterstützt.“ Grundsätzlich gehe man in Tirol von keinem Lehrermangel aus.

Schulschwänzer-Regeln
Wer nicht gerne in die Schule geht, hat es ab diesem Schuljahr härter: Schulschwänzer können künftig schneller bestraft werden, zudem wurde eine Mindeststrafe von 110 Euro eingeführt. „Die verschiedenen pädagogischen Maßnahmen bleiben daneben aber weiter bestehen“, erklärt Landesrätin Beate Palfrader dazu.

Von Ängsten bis zur richtigen Ernährung
Damit es gar nicht so weit kommt, einige Tipps für einen gelungenen Start:

  • Ängste nehmen: Neben Vorfreude kann der Schulbeginn auch Ängste auslösen. Eltern sollten keinen Leistungsdruck ausüben und Sorgen abfedern, indem sie Erfreuliches aus ihrem eigenen Schulalltag erzählen.
  • Alltag neu organisieren: Den Tagesablauf wieder auf das Schulleben anpassen: Genug Schlaf, ausreichend Zeit in der Früh und ein gemeinsames Frühstück.
  • Gute Vorbereitung: Die Schulsachen rechtzeitig und gemeinsam mit dem Kind besorgen. Beim Einpacken der Schultasche helfen.
  • Optimaler Arbeitsplatz: Für genug Licht und Platz am Schreibtisch sorgen.
  • Pausen einlegen: Zwischen Schule und Hausaufgabe nicht nur in Ruhe essen, sondern auch richtig erholen.
  • Gesunde Jause: Hafer, Nüsse, Müsli, Fisch, Dinkel, Soja und Äpfel gelten als Vertreter für „Brainfood“. Regelmäßige, kleine Mahlzeiten und ausreichend Flüssigkeit halten konzentriert.
  • Schulweg-Check: Den Schulweg mit den Kindern abgehen und Verkehrsregeln gut erklären. Auto- und Zweiradlenker sollten ihre Tempo speziell in Bereichen rund um Schulen anpassen!
Anna-Katharina Haselwanter
Anna-Katharina Haselwanter

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