30.08.2018 05:30 |

Üben beginnen

Goldene Tipps für einen sicheren Schulweg

In zwölf Tagen beginnt für Kinder und Jugendliche in Kärnten der Schulalltag - für viele von ihnen zum ersten Mal. Und so mancher Taferlklassler wird sich dann zu Fuß auf den Weg machen. Verkehrsexperten geben wichtige Tipps, wie die Kleinen zwischen Autos, Mopeds und Radfahrern sicher unterwegs sein können.

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48 Kinder sind im Vorjahr in Kärnten auf dem Weg zu Schule verletzt worden. Um Unfälle zu vermeiden, sollten Eltern mit ihren Kindern vor Ferienende das richtige Verhalten auf der Straße üben. Dabei gilt es einiges zu beachten.

  • Der kürzeste Schulweg ist nicht zwangsläufig auch der sicherste. Wenn sich auf der Strecke Ampelkreuzungen und Zebrastreifen befinden, sollten diese genutzt werden - auch wenn es einen Umweg bedeutet.
  • Am besten jetzt mit dem Üben beginnen und mehrmals wiederholen. In ein paar Tagen das Erlernte nochmals auffrischen - dann können sich die Kinder den Weg gut einprägen.
  • Den Schulweg erklärt man seinem Schützling natürlich sachlich und möglichst kurz. Immer nachfragen, warum an bestimmten Gefahrenstellen besonders aufmerksam aufgepasst werden muss. Keinesfalls sollte dem Kind Angst eingejagt werden.
  • Beim Üben sollte man sich auf Augenhöhe des Kindes begeben. Gefahren können dadurch oftmals besser erkannt werden.
  • Wer vor Schulbeginn noch schläfrig ist, reagiert langsamer: Kinder deshalb früh genug aufwecken!
  • Gehwege sowie durch Schülerlotsen oder Ampeln gesicherte Übergänge sollten bevorzugt werden.
  • In der Dämmerung erhöhen helle Kleidung sowie Reflektoren die Sichtbarkeit enorm. Am sichersten ist man mit einer Kinderwarnweste unterwegs, welche übrigens ab 3. September in allen Kärntner ARBÖ-Stützpunkten um einen Euro zu haben ist.
  • Kinder werden schnell von ihren Handys abgelenkt und achten nicht mehr auf ihre Umgebung. Deshalb sollte darauf am Schulweg verzichtet werden.

„Das Smartphone wird schnell zur großen Gefahr. Die Handys gehören am Weg zur Schule und am Heimweg in die Schultasche. Weder telefonieren noch spielen!“, mahnt ARBÖ-Kärnten Geschäftsführer Thomas Jank.

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