Neue Vorfälle

Wolf reißt letztes Schaf einer Herde

Ausgelöscht hat ein Wolf jetzt endgültig die Schafherde eines Biobauern im nördlichen Waldviertel. Der aktuelle Riss heizt die heftigen Diskussionen um die Rückkehr der streng geschützten Raubtiere ins weite Land an. Auch in Bad Großpertholz kam es zuletzt wieder zu einer „beunruhigenden Sichtung“.

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„Ist dieser Wolf noch scheu?“, fragen sich Bürger aus Bad Großpertholz im Bezirk Gmünd. Denn dort soll ein stattliches Exemplar sehr nahe einer Siedlung interessiert aus dem Wald gespäht haben. Für einen Bio-Bauern hat die Sorge um seine Herde ein trauriges Ende gefunden: Ein Schäflein, das sich bei einer Wolfsattacke retten konnte, wurde jetzt gerissen. Damit ist seine ganze Herde Opfer der Raubtiere geworden.

Konsequenzen gefordert
Heftig diskutiert werden die ersten Schritte für mehr Sicherheit: Jetzt sind ja in einigen Gebieten Schreckschüsse und Gummigeschoße erlaubt, um Isegrim zu verjagen. Manchen geht das nicht weit genug.

Ein Umwelt-Aktivist meint hingegen: „Der Wolf ist in vielen Ländern wieder heimisch geworden. Mit besseren Maßnahmen zum Herdenschutz gelingt auch das Zusammenleben.“

Lukas Lusetzky/Mark Perry, Kronen Zeitung

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