Di, 20. November 2018

Wiener Schlusslicht

27.08.2018 20:00

Bei Zahlungsmoral sind die Tiroler Firmen Vorbild

Beim Begleichen von Rechnungen sind die heimischen Firmen bundesweit generell verlässlich. Blickt man auf die einzelnen Bundesländer, schwankt die Zahlungsmoral aber deutlich. Im ersten Halbjahr 2018 waren die Tiroler und Vorarlberger Unternehmen erneut an der Spitze, während bei jenen in Wien wieder die meisten Inkassofälle eröffnet wurden. Das ergab die aktuelle Erhebung der Wirtschaftsauskunftei CRIF.

Am häufigsten kamen im ersten Halbjahr 2018 Wiener Bauunternehmen in Verzug - bei 5,61 Prozent der Firmen klopfte das Inkassobüro an. Knapp dahinter folgen Wiener Gastronomiebetriebe, wo der Anteil der Firmen mit eröffneten Inkassofällen bei 5,57 Prozent liegt. Die höchste Zahlungsmoral hatten in den ersten sechs Monaten wieder die Vorarlberger Bauunternehmen (1,76 Prozent).

Tirol mit den wenigsten Inkassofällen
Im Gesamtjahr 2017 ging der Anteil der Firmen mit eröffneten Inkassofällen im Vergleich zu 2016 leicht von 3,78 auf 3,75 Prozent zurück. Am Stockerl landete Tirol (3,08 Prozent), gefolgt von Vorarlberg (3,09 Prozent) und dem Burgenland (3,43 Prozent). Dahinter rangierten Oberösterreich (3,47 Prozent), Niederösterreich (3,76 Prozent), Salzburg (3,78 Prozent), die Steiermark (3,82 Prozent) und Kärnten (4,22 Prozent). Wien führte mit 5,12 Prozent erneut das Negativranking an.

Mahnbetrag zwischen 800 € und 1400 €
Auch 2017 blieben am häufigsten Unternehmen im Handel, der Gastronomie und im Bau offene Rechnungen schuldig. „Im Durchschnitt gibt es pro österreichischem Unternehmen 1,45 eröffnete Inkassofälle“, so Boris Recsey, Geschäftsführer von CRIF Österreich. Der Mahnbetrag lag im Schnitt zwischen 800 und 1400 Euro.

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