Tier verstarb

Reiher verstrickte sich in Angelschnur

Tierecke
27.08.2018 09:20

Unachtsamkeit oder fehlender Respekt vor der Natur hat einen seltenen Purpurreiher das Leben gekostet. Das Tier wurde verstrickt in eine Angelschnur an einem Baum hängend in Oslip gefunden. Trotz intensiver tierärztlicher Behandlung in Parndorf verstarb der Vogel.

Spaziergänger hatten den Vogel völlig hilflos an einem Baum hängend gefunden. Mitsamt Ast brachten sie ihn zu Claudia Herka nach Parndorf. Doch der immer seltener werdende Purpurreiher war schon extrem geschwächt, völlig dehydriert und auch schwer verletzt. Herka: „Es scheint, als sei er tagelang in großer Hitze an diesem Baum gehangen. Außerdem war ein Flügel, um den sich die Angelschnur gewickelt hatte, so kaputt, dass ich ihn hätte amputieren müssen.“

Doch dazu kam es nicht mehr. Trotz intensiver Behandlung verendete der stolze Wasservogel. Das Neusiedler See-Gebiet beherbergt mit jährlich etwa 200 bis 300 Brutpaaren das einzige regelmäßig besetzte Brutvorkommen in Österreich und hat für die Art auch internationale Bedeutung als Brutplatz. Claudia Herka appelliert nun Angler und Co.: „Es ist unverantwortlich, Dinge wie Angelschnüre in der Natur zurückzulassen. Sie können zur Todesfalle werden.“

Melanie Leitner, Kronen Zeitung

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