Drama im Ötztal

Flugretter stürzte bei Schaf-Rettung in den Tod

Tirol
25.08.2018 09:18
Porträt von krone.at
Von krone.at

Drama bei einer Tierrettung in den Ötztaler Alpen in Tirol: Ein Flugretter ist dort am Freitag in Längenfeld im Bezirk Imst bei der Bergung eines Schafs aus unwegsamem Gelände ums Leben gekommen. Beim Versuch, das verstiegene Mutterschaf auf rund 2500 Meter Höhe zu erfassen, verlor er den Halt und stürzte über eine Geländekante rund 150 Meter in die Tiefe. Der 45-Jährige erlitt tödliche Verletzungen.

Der Mann aus dem Bezirk Imst wurde kurz nach 17 Uhr gemeinsam mit einem Kollegen von einem Hubschrauber eines privaten Unternehmens im Bereich des Vorderen Ampferkogels in einer Seehöhe von etwa 2500 Meter abgesetzt. 

Gemeinsam wollten sie das verirrte Mutterschaf und seine beiden Lämmer aus dem felsdurchsetzten Gelände befreien. Der 45-Jährige rutschte dabei jedoch auf dem nassen Gras aus, verlor den Halt und stürzte rund 100 bis 150 Meter in die Tiefe. Für den Einheimischen kam jede Hilfe zu spät.

Die Leiche des Mannes wurde vom Polizeihubschrauber Libelle geborgen und ins Tal geflogen. Im Einsatz standen auch noch die Bergrettung Längenfeld, die Alpinpolizei sowie der Notarzthubschrauber Martin 8.

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